Active Matter: Extraction-Shooter startet heute Seit heute, dem 15. September 2026, steht Active Matter auf Steam, PS5 und Xbox Series X und S bereit. Der Shooter von Gaijin lief bereits ein Jahr lang im eigenen Laden des Herausgebers. Die Standardfassung kostet 29,99 Euro, kostenlos spielbar ist der Titel nicht.
Worum es in Active Matter überhaupt geht
Das Grundprinzip kennst du vielleicht aus anderen Beutespielen. Du rüstest deine Figur aus, betrittst eine Zone, sammelst Wertsachen und bringst sie lebend wieder heraus.
Die Rahmenhandlung fällt ungewöhnlich aus. Du spielst einen Einsatzkräftigen in einer Zeitschleife, der nach jedem Tod am selben Punkt zurückkehrt. Die Zonen stecken voller aktiver Materie, einer Substanz aus einer Quantenkatastrophe. Sie verbiegt die Naturgesetze, erzeugt Anomalien und lockt Kreaturen an. Gegner sind deshalb nicht nur andere Spieler. Das Waffenhandling bleibt dagegen bodenständig.
| Angabe | Details |
| Erscheinungstermin | 15. September 2026 |
| Plattformen | Steam, PlayStation 5, Xbox Series X und S |
| Entwickler | Team Matter, Herausgeber Gaijin |
| Preismodell | einmaliger Kauf ab 29,99 Euro |
| Altersfreigabe | USK ab 18 Jahren |
| Sprache am PC | deutsche Oberfläche und Untertitel, Sprachausgabe englisch oder russisch |
Sterben kostet dich deine Ausrüstung
Stirbt deine Figur im Einsatz, verlierst du sämtliche Waffen und Ausrüstung. Geschützt bleibt nur, was im Sicherheitsbehälter steckt oder fest zu deiner Person gehört. Wer danach sofort neu ausrüsten will, braucht Geld im Spiel. Das verdienst du über Aufträge und verarbeitete Beute.
Das Preismodell: einmal kaufen, dann spielen
Active Matter setzt auf den klassischen Kauf statt auf einen kostenlosen Einstieg. Die Standardfassung liegt bei 29,99 Euro und enthält ein Startpaket. Darüber stehen drei weitere Fassungen mit mehr Ausrüstung und mehr Spielwährung bereit.
| Fassung | Enthaltene Währung |
| Standard | 25.000 Credits, 300 Prime einmalig |
| Advanced | 60.000 Credits, 1.300 Prime einmalig |
| Deluxe | 185.000 Credits, 5.500 Prime einmalig |
| Elite Squad | Deluxe Inhalte plus zwei Schlüssel für Freunde |
Im Spiel arbeitest du mit zwei Währungen. Credits sind das Alltagsgeld für Waffen, Munition und Ausrüstung. Prime dagegen verdienst du über tägliche Aufträge, und es bleibt dir sogar nach einer Fortschrittslöschung erhalten.
Dafür gibst du Prime aus:
- Umtausch in Credits, wenn dir nach einem Verlust die Mittel fehlen
- Zugangsstufen für den sogenannten Monolithen
- Zusätzliche Sicherheitsbehälter für deine wertvollste Beute
- Leuchtfeuer zur Wiederbelebung
Dieser Aufbau sorgt für Diskussionen. Wer eine teurere Fassung kauft, startet mit deutlich mehr Geld. Einen Zwang zum Nachkaufen gibt es laut den Angaben nicht, denn beide Währungen lassen sich im Spiel verdienen.
Technik: Ohne SSD läuft nichts
Am PC verlangt Active Matter einiges an Hardware. Eine SSD ist Pflicht, weil die Zonen große Datenmengen nachladen. Die Grundlage stammt aus dem eigenen Haus und steckt bereits in anderen Titeln von Gaijin.
Verfahren zur Bildaufwertung unterstützt das Spiel, auf Strahlenverfolgung verzichtet es bislang. Das dürfte sich nachreichen lassen, denn die eingesetzte Grundlage beherrscht die Technik grundsätzlich.
Auf den Konsolen bleibt die Auswahl schlanker, dort stellst du weniger selbst ein. Dafür entfällt die Suche nach der passenden Einstellung komplett. Feste Angaben zu Auflösung und Bildrate auf PS5 und Xbox hat Gaijin bisher nicht veröffentlicht.
Praktisch für Umsteiger: Dein Spielfortschritt gilt plattformübergreifend. Startest du am PC und spielst abends an der Konsole weiter, bleibt dein Konto dasselbe. Auch beim Sprachumfang lohnt ein Blick. Am PC bekommst du eine deutsche Oberfläche samt Untertiteln, gesprochen wird dagegen englisch oder russisch. Wer Wert auf deutsche Sprecher legt, wird hier also nicht glücklich.
Kein Wipe zum Start: Vorteil für Veteranen
Ungewöhnlich ist der Umgang mit dem Fortschritt. Viele Titel dieser Art löschen zum großen Start alle Konten. Gaijin verzichtet darauf, der Fortschritt aus dem Jahr im eigenen Laden bleibt bestehen.
Für dich als Neuling heißt das zweierlei. Erfahrene Spieler laufen dir mit besserer Ausrüstung entgegen, gerade in den ersten Wochen. Andererseits triffst du auf eine gewachsene Spielerschaft statt auf leere Server. Volle Warteschlangen zu jeder Tageszeit sind in diesem Genre Gold wert.
Wer die frühe Fassung über den Laden des Herausgebers gekauft hat, holt sich die passende Steamfassung bis zum 23. November kostenlos. Verknüpfe dafür einfach beide Konten, der Fortschritt wandert mit.
Ganz vom Tisch ist das Thema Löschung übrigens nicht. Das Spiel kennt eine sogenannte Harmonisierung, bei der Fortschritt zurückgesetzt wird. Die Sonderwährung Prime übersteht diesen Schnitt allerdings. Wann Gaijin so etwas ansetzt, hat das Studio bislang offengelassen.
USK ab 18: Nichts für jüngere Leser
Ein Hinweis gehört klar in die Mitte des Textes. Active Matter trägt in Deutschland keine Jugendfreigabe, die USK stuft es ab 18 Jahren ein. Als Gründe nennt die Einstufung drastische Gewalt und erhöhte Kommunikationsrisiken.
Der zweite Punkt betrifft den Sprachchat mit Fremden. In einem Spiel, in dem Verrat zum Alltag gehört, fällt der Ton oft rau aus. Dazu kommt der ständige Druck, fremden Mitspielern zu trauen oder sie zu hintergehen.
Händler dürfen den Titel deshalb nicht an Jüngere abgeben. In den digitalen Läden von Sony, Microsoft und Steam greift eine Altersprüfung über das Konto. Eltern erkennen die Einstufung am schwarzen Zeichen der USK auf der Produktseite.
Wer noch keine 18 ist, verfolgt den Start also besser aus der Ferne. Das Genre bietet inzwischen mehrere Alternativen mit niedrigerer Freigabe, die ähnliche Runden ohne drastische Darstellung liefern.
Zwischen Tarkov und ARC Raiders: Wo Active Matter steht
Das Genre hat zwei prägende Größen. Auf der einen Seite steht Escape from Tarkov mit seiner strengen Waffenpflege, tiefen Sammelwirtschaft und einer hohen Einstiegshürde. Auf der anderen Seite steht ARC Raiders, das den Zugang bewusst leichter gestaltet und stark auf Gegner aus dem Spiel selbst setzt.
Active Matter versucht die Mitte, und zwar mit einem eigenen Dreh:
- Bodenständige Waffen: Handhabung und Ausrüstung orientieren sich am militärischen Vorbild
- Übernatürliche Zonen: Anomalien, Monster und Schwerkrafteffekte verändern jeden Einsatz
- Harte Verlustregel: Der Tod kostet dich die komplette mitgebrachte Ausrüstung
- Konsolen zum Start: Steam, PS5 und Xbox laufen ab dem ersten Tag
Der letzte Punkt ist der stärkste Trumpf. Tarkov bleibt bis heute ein Titel für den PC, während Active Matter die Konsolen sofort bedient. Damit erreicht Gaijin eine Gruppe, die bisher kaum Auswahl im Genre hatte.
Ein Risiko bleibt trotzdem. Das Genre wächst schnell, und die Konkurrenz um Abende ist groß. Ein Titel, der weder besonders zugänglich noch besonders streng ist, muss seine eigene Nische erst finden.
Diese Punkte sind noch offen
Zum Start bleiben einige Fragen ohne belastbare Antwort. Wir trennen daher sauber zwischen dem, was Gaijin bestätigt hat, und dem, was Berichte vermuten.
- Spielübergreifendes Spielen: Ob Konsolen und PC dauerhaft zusammen spielen, hat Gaijin nicht abschließend geklärt
- Preise der größeren Fassungen: Für Deutschland liegen bislang keine einheitlichen Angaben vor
- Umfang der Unterstützung: Einen Fahrplan für kommende Inhalte hat das Studio nicht veröffentlicht
- Langzeitwertung: Verlässliche Tests fehlen, das Spiel ist seit wenigen Stunden verfügbar
- Serverlast: Ob die Technik den ersten Abend übersteht, zeigt sich erst heute Nacht
- Zeitpunkt der nächsten Löschung: Wann Fortschritt zurückgesetzt wird, bleibt unklar
Besonders der letzte Punkt verdient Aufmerksamkeit. In diesem Genre entscheidet der Rhythmus solcher Schnitte darüber, wie viel Arbeit dauerhaft zählt. Wer viele Abende investiert, sollte das vorher wissen. Bis Gaijin sich äußert, bleibt jede Angabe dazu Spekulation.
Ein sperriger Start, der sich lohnen kann
Active Matter ist kein Spiel für nebenbei. Die Verlustregel bestraft Leichtsinn hart, und die ersten Einsätze enden oft mit leeren Händen. Genau das macht für viele den Reiz aus, für andere ist es der Grund zum Aufhören.
Uns gefällt die Mischung aus nüchterner Ausrüstung und völlig aus den Fugen geratenen Zonen. Sie gibt dem Spiel ein eigenes Gesicht, statt nur bekannte Formeln zu kopieren. Der Preis von 29,99 Euro ist für einen Titel dieser Art zudem fair angesetzt.
Zurückhaltung empfehlen wir bei den teureren Fassungen. Beide Währungen lassen sich im Spiel verdienen, und ob dir das Genre liegt, weißt du erst nach einigen Abenden. Steig also lieber günstig ein und rüste später nach, falls dich die Zonen packen.
Einen Rat geben wir Einsteigern noch mit. Nimm in den ersten Einsätzen nur billige Ausrüstung mit und lerne die Karten kennen. Verluste tun dann kaum weh, und du sammelst trotzdem Wissen über Ausgänge und Anomalien.
Häufige Fragen zu Active Matter
Nein, du kaufst das Spiel einmalig. Die Standardfassung kostet 29,99 Euro und enthält ein Startpaket mit Waffen und Ausrüstung. Daneben gibt es drei größere Fassungen mit mehr Spielwährung.
Active Matter erscheint für Steam am PC, für die PlayStation 5 sowie für Xbox Series X und S. Eine Fassung für ältere Konsolen gibt es nicht. Am PC bleibt zusätzlich der Laden des Herausgebers verfügbar.
Du verlierst alle Waffen und Ausrüstungsgegenstände, die du mitgenommen hast. Ausgenommen bleiben Dinge im Sicherheitsbehälter und deine persönliche Ausrüstung. Deshalb solltest du wertvolle Funde früh sichern.
Nein, Gaijin verzichtete auf eine Löschung. Fortschritt aus dem vergangenen Jahr bleibt bestehen. Käufer der frühen Fassung erhalten ihre Steamfassung bis zum 23. November kostenlos.
Die USK hat den Shooter ohne Jugendfreigabe eingestuft, also ab 18 Jahren. Ausschlaggebend waren drastische Gewalt und die Risiken im offenen Sprachchat. Jüngere dürfen das Spiel weder kaufen noch spielen.