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Aniimo startet am 16.09.2026: Kostenlos Kreaturen sammeln

Über 28 Millionen Menschen haben sich vorab für Aniimo registriert. Am 16. September 2026 startet der kostenlose Kreaturensammler von Pawprint Studio für PS5, Xbox Series X und S sowie PC. Die Fassungen für Mobilgeräte folgen eine Woche später.

Start morgen früh: Termine und Plattformen

Pawprint Studio nannte den Termin auf der Gamescom in Köln. Seitdem steht fest, wie der Start abläuft. Konsolen und PC legen gemeinsam los, Mobilgeräte bekommen eine Woche Nachlauf.

Der PC bekommt das Spiel gleich über zwei Wege. Sowohl Steam als auch der Epic Games Store führen Aniimo im Angebot. Auf den Konsolen läuft der Titel ausschließlich auf der aktuellen Generation, ältere Geräte bleiben außen vor.

Plattform Termin
PlayStation 5 16. September 2026
Xbox Series X und S 16. September 2026
PC über Steam und Epic Games Store 16. September 2026
iOS und Android 23. September 2026

Hinter dem Projekt steckt Pawprint Studio, das von FunPlus unterstützt wird. Als Herausgeber tritt Kingsglory auf. Vorbestellen kannst du auf PS5 und Xbox bereits zwei Zusatzpakete, das Grundspiel bleibt davon unberührt.

Wann genau die Server aufmachen

Die offizielle Startzeit lautet 10 Uhr in der Zeitzone UTC plus acht. Umgerechnet auf unsere Sommerzeit bedeutet das vier Uhr morgens. Wer also direkt am Mittwoch loslegen möchte, braucht entweder einen sehr frühen Wecker oder etwas Geduld bis zum Feierabend.

Die Welt Idyll und über 200 Kreaturen

Du spielst einen sogenannten Pfadfinder auf dem Kontinent Idyll. Die Welt ist als nahtlose offene Landschaft angelegt, du läufst also ohne Ladepausen von Gebiet zu Gebiet. Pawprint nennt drei Landstriche konkret: eine weite Wiesenlandschaft, einen heißen Sandhügel und einen verwunschenen Wald.

Jedes Gebiet hat seine eigene Tierwelt. Über 200 Kreaturen stehen zum Start bereit, verteilt auf die verschiedenen Lebensräume. Spannend wird es bei den Varianten: Manche Aniimo zeigen sich je nach Wetter oder Umgebung in anderer Form.

Neben dem Sammeln gibt es weitere Beschäftigungen. Du kämpfst in Echtzeit, entwickelst deine Begleiter weiter und misst dich mit anderen Spielern. Dazu kommt ein eigenes Grundstück, das sogenannte Homeland, auf dem du dich einrichtest. Gemeinsame Ausflüge mit Freunden sind ebenfalls vorgesehen.

Der Vergleich mit großen Rollenspielen aus derselben Preisklasse liegt nahe. Optisch und vom Umfang her zielt Aniimo klar in diese Richtung, verlangt aber keinen Kaufpreis.

Twining: Du wirst selbst zur Kreatur

Das Herzstück trägt den Namen Twining, also das Verschmelzen mit einem Aniimo. Statt deine Kreatur nur in den Kampf zu schicken, nimmst du ihre Gestalt an. Damit kannst du im Grunde jedes gefangene Wesen selbst verkörpern.

Praktisch verändert das drei Bereiche:

  • Fortbewegung: Fliegen, Graben und schnelles Sprinten hängen an der gewählten Kreatur
  • Rätsel: Manche Aufgaben löst du nur aus der Sicht eines bestimmten Aniimo
  • Kampf: Deine Angriffe wechseln komplett, je nachdem in welcher Gestalt du steckst

Was das für den Spielfluss heißt

Der Ansatz löst ein altes Problem des Genres. Normalerweise schaust du deinen Kreaturen beim Kämpfen zu und drückst nur Befehle. Hier steuerst du sie direkt, was den Kämpfen mehr Tempo gibt.

Auch beim Erkunden zahlt sich das aus. Ein Wesen mit Flügeln bringt dich über eine Schlucht, ein grabendes Tier unter eine Mauer. Dadurch entscheidet deine Sammlung mit, welche Ecken der Welt du überhaupt erreichst. Genau das schafft einen Grund, weiter zu fangen.

Monetarisierung: kostenlos, aber nicht ohne Laden

Kommen wir zum Punkt, der die Gemeinschaft seit Monaten beschäftigt. Aniimo kostet nichts, weder auf der Konsole noch am PC oder Mobilgerät. Käufe im Spiel gibt es trotzdem, das bestätigt der Entwickler ausdrücklich.

Zwei Zusatzpakete stehen bereits zur Vorbestellung bereit. Beide sind freiwillig und schalten kein Gebiet und keine Geschichte frei.

Paket Preis Inhalt laut Anbieter
Advanced Edition 9,99 Euro Kampfpass sowie eine besondere Kreatur mit vollem Potenzial
Collector’s Edition 23,99 Euro Inhalte der kleineren Fassung plus weitere Gegenstände und ein Schmuckstück

Aus den Testphasen im Sommer kennen Spieler zusätzlich einen Laden für Aussehen und einen monatlichen Pass. Kritik gab es an einem Ereignis mit Zufallsziehung für eine besonders seltene Kreatur. Beobachter aus der Beta berichteten aber auch, dass der Druck zum Geldausgeben in der Hauptgeschichte gering blieb.

Was Pawprint noch nicht gesagt hat

Hier lohnt Vorsicht bei allen Versprechen. Offiziell bestätigt sind bislang nur das kostenlose Grundspiel und die Existenz von Käufen im Spiel. Eine vollständige Übersicht des Ladens fehlt ebenso wie Angaben zu Ziehungswahrscheinlichkeiten. Auch ob es ein Ausdauersystem gibt, das dein Spielen begrenzt, hat das Studio nicht erklärt. Alles Weitere zeigt erst der Start.

Wo Aniimo sich vom großen Vorbild unterscheidet

Der Vergleich mit Pokémon drängt sich auf, greift aber zu kurz. Beide Spiele drehen sich ums Fangen und Weiterentwickeln, der Rest läuft unterschiedlich.

  • Preis: Aniimo kostet nichts, die Reihe von Nintendo bleibt ein Vollpreiskauf
  • Kampf: Hier kämpfst du in Echtzeit statt in Runden
  • Perspektive: Durch Twining spielst du die Kreatur selbst, statt sie zu kommandieren
  • Plattformen: Konsole, PC und Handy bekommen dasselbe Spiel
  • Aufbau: Ein eigenes Grundstück und Duelle gegen andere gehören von Anfang an dazu

Dafür fehlt Aniimo, was die Konkurrenz aus Japan seit Jahrzehnten aufbaut. Dreißig Jahre Figurengeschichte, ein fester Wettkampfunterbau und die Bindung an bekannte Namen lassen sich nicht in einem Jahr nachholen. Neue Kreaturen müssen sich ihren Platz im Herzen der Spieler erst verdienen.

Unterm Strich zielt der Titel auf eine Lücke. Wer ein Sammelspiel mit offener Welt auf der Konsole sucht, hatte bisher wenig Auswahl außerhalb der bekannten Reihe.

28 Millionen Anmeldungen sind Chance und Risiko

Die Zahl der Vorregistrierungen klingt beeindruckend und ist es auch. Sie sagt allerdings wenig darüber aus, wie viele Menschen tatsächlich am Mittwoch spielen. Eine Anmeldung kostet nichts und dauert eine Minute.

Für dich zählt eher die praktische Seite. Bei einem Ansturm dieser Größe sind Warteschlangen und ruckelnde Server am ersten Tag üblich. Gerade kostenlose Titel ziehen zum Start deutlich mehr Neugierige an als Kaufspiele.

Ein zweiter Punkt betrifft die Größe der Spielerschaft auf Dauer. Kostenlose Titel verlieren nach den ersten Wochen oft einen Großteil ihrer Neugierigen. Entscheidend wird also, wie viele nach einem Monat noch in Idyll unterwegs sind.

Unsere Empfehlung lautet deshalb: Lade das Spiel vorab herunter, sobald es dein Laden anbietet. Plane für den ersten Abend Geduld ein und probiere ruhig erst am Wochenende die aufwendigeren Inhalte. Wer die Testphasen im Juli mitgemacht hat, kennt das Grundgerüst ohnehin schon.

Ein kostenloser Versuch, der wenig kosten kann

Aniimo tritt gegen die bekannteste Marke des Genres an und hat dafür einen klaren Vorteil. Der Einstieg kostet dich nichts außer Speicherplatz und Zeit. Genau deshalb halten wir den Start für einen Blick wert, auch wenn du mit Sammelspielen bisher wenig anfangen konntest.

Skeptisch bleiben wir beim Geschäftsmodell. Die Beobachtungen aus der Beta klingen fair, doch entscheidend wird, wie der Laden in einem halben Jahr aussieht. Solche Spiele verändern ihre Verkaufsstrategie oft erst nach dem Start, wenn die Aufmerksamkeit nachlässt.

Positiv fällt uns der Umfang für ein kostenloses Spiel auf. Offene Welt, Echtzeitkämpfe, eigenes Grundstück und Duelle gegen andere sind ein ordentliches Paket. Ob die Technik auf allen Plattformen mithält, klärt sich allerdings erst im Alltag.

Unser Rat für morgen: Fang kostenlos an und lass die Vorbestellpakete zunächst liegen. Nach ein paar Abenden weißt du, ob dir Idyll gefällt. Wenn ja, ist der Kampfpass danach immer noch verfügbar.

Häufige Fragen zu Aniimo

Kostet Aniimo wirklich nichts?

Ja, das Grundspiel ist auf allen Plattformen kostenlos. Du brauchst weder einen Kauf noch ein Abonnement, um loszulegen. Käufe im Spiel gibt es dennoch, sie sind aber freiwillig.

Wann startet das Spiel auf dem Handy?

Die Fassungen für iOS und Android erscheinen am 23. September 2026, also eine Woche nach Konsole und PC. Einen Grund für den Abstand hat Pawprint Studio nicht genannt. Dein Fortschritt soll über die Plattformen hinweg gelten.

Wie viele Kreaturen gibt es zum Start?

Pawprint spricht von über 200 Aniimo zum Erscheinen. Einige davon zeigen sich je nach Wetter oder Lebensraum in abweichenden Formen. Weitere Kreaturen sollen später über Aktualisierungen folgen.

Was bringt mir die Twining-Fähigkeit?

Du verschmilzt mit einer gefangenen Kreatur und übernimmst ihre Gestalt. Dadurch fliegst, gräbst oder sprintest du selbst und löst Rätsel aus ihrer Sicht. Auch im Kampf wechselst du dadurch komplett den Angriffssatz.

Lohnen sich die Vorbestellpakete?

Sie kosten 9,99 beziehungsweise 23,99 Euro und liefern vor allem einen Kampfpass und Gegenstände. Spielinhalte wie Gebiete oder Geschichte schalten sie nicht frei. Probiere das Spiel deshalb erst kostenlos aus.

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