Am 28. April 2026 erscheint Aphelion von Don’t Nod für Xbox Series X|S, Xbox auf PC, Xbox Cloud, PlayStation 5 und PC (Steam). Das Spiel ist ab dem ersten Tag im Microsoft-Spieleabo Ultimate und im PC-Spieleabo enthalten. Es handelt sich um ein filmisch inszeniertes Abenteuer-Aktionsspiel aus der dritten Person, bei dem Spieler abwechselnd die Astronautin Ariane und den verletzten Astronauten Thomas durch einen gefrorenen, gefährlichen Planeten führen. Dieser Artikel fasst alle verifizierten Details zu Geschichte, Spielmechanik, Entwickler und Veröffentlichung zusammen.
Don’t Nod: Das Studio hinter Aphelion
Don’t Nod ist ein französisches Spieleentwicklungsstudio, bekannt durch erzählungsgetriebene Spiele wie Life is Strange, Vampyr und Tell Me Why. Das Studio entwickelt und veröffentlicht Aphelion in Eigenregie – ohne externen Herausgeber. Kati und Florent, Haupterzähldesignerin und Kreativdirektor des Aphelion-Teams, erläuterten bei der ersten Spielvorstellung im Juni 2025 die Entstehungsidee:
„Die Konzeption begann mit Ariane und Thomas, nicht mit der breiteren Geschichte um sie herum. Ihre Beziehung, belastet durch Pflicht und Opfer, ist das emotionale Herzstück von Aphelion.”
Don’t Nod arbeitete bei der Entwicklung direkt mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) zusammen. Entwickler erhielten durch diese Zusammenarbeit Zugang zu ESA-Wissenschaftlern, die der Spielgeschichte und anderen Elementen einen realistischen wissenschaftlichen Unterbau gaben.
Die Geschichte: Erde stirbt – Planet Persephone als letzte Hoffnung
Im Jahr 2060 wird die Erde unbewohnbar. Die Entdeckung eines neunten Planeten namens Persephone am Rand des Sonnensystems gilt als die letzte Hoffnung der Menschheit.
Die Europäische Weltraumorganisation schickt die wissenschaftliche Mission Hope-01 mit zwei erfahrenen Astronauten: Ariane und Thomas. Ihr Auftrag: den Planeten zu erkunden und zu klären, ob die Menschheit dort eine neue Heimat aufbauen kann.
Das Abenteuer beginnt mit einem Schiffsabsturz. Der Absturz trennt Ariane und Thomas, und treibt sie auf eine verzweifelte Suche nacheinander auf einem fremden, eisigen Planeten. Wer oder was die Katastrophe verursacht hat, ist der Kern des Rätsels, das sich im Spielverlauf entfaltet.
Persephone ist kein gastfreundlicher Ort. Der Planet ist eine unerforschte, gefrorene Welt mit tödlichem Wetter und sich ständig veränderndem Terrain. Unter dem Eis verbergen sich verstörende Geheimnisse.
Persephone basiert auf der wissenschaftlichen Hypothese eines neunten Planeten – einer bisher unentdeckten Welt am äußersten Rand unseres Sonnensystems. Die Planetendaten aus dem Spiel: Durchmesser 11.480 km, Masse 80 Prozent der Erde, Schwerkraft 0,8 G, Zusammensetzung hauptsächlich gefrorenes Wassereis.
Zwei Figuren, zwei Spielweisen
Das Herzstück von Aphelion ist der Wechsel zwischen zwei Hauptfiguren. Spieler übernehmen abwechselnd die Rollen von Ariane und Thomas, während die beiden versuchen, einander zu finden und nach dem Absturz zusammenzukommen.
Ariane Montclair ist körperlich leistungsfähig und für Erkundung ausgestattet. Durch sie erkunden Spieler gefährliches Terrain: klettern, abseilen, Umweltgefahren umgehen und mehr. Ihr Werkzeug ist ein Pfadfinderwerkzeug und ein spezielles Kletterkit für die extreme Geländevertikale. Durch Ariane erleben Spieler die körperliche, filmisch inszenierte Seite des Überlebens auf Persephone.
Thomas Cross wurde beim Absturz verletzt. Seine Spielweise ist methodischer – Thomas interagiert mit der Missionstechnologie, um Ariane zu unterstützen. Er untersucht Hinweise und erforscht das Geheimnis des Planeten auf andere Weise. Durch Thomas entfaltet sich die mysteriöse Seite der Geschichte: Was ist auf Persephone geschehen, und warum?
Dieser Kontrast erzeugt einen Rhythmus und eine Dualität, die das Gewicht jedes Weges spüren lässt – einzeln und gemeinsam.
Die Bedrohung: Eine unbekannte Präsenz jagt die Astronauten
Ariane und Thomas sind nicht allein auf Persephone. Die Hauptbedrohung ist die sogenannte Nemesis – eine unerbittliche außerirdische Präsenz, die angespannte Schleich-Begegnungen erzwingt.
Spieler müssen Erkennung vermeiden statt dem Feind zu begegnen. Bewegung, Geräusche und Positionierung werden entscheidend – besonders während Begegnungen, in denen man sich verstecken, ausweichen oder die Umgebung nutzen muss.
Don’t Nod nannte das Schleich-Horror-Spiel Alien: Isolation und Christopher Nolans Kinofilm Interstellar als wichtige Inspirationsquellen. Diese Kombination erklärt den Ansatz des Spiels gut: das Stimmungsgefühl des Isoliertseins im Weltall, gepaart mit echter Bedrohung durch eine unbekannte Kreatur.
Das Spielsystem: Erkundung, Schleichen und Klettern
Aphelion bietet ungefähr 8 bis 12 Stunden Spielzeit in 11 Kapiteln. Das Spielgefühl verbindet realistische Weltraumerkundung mit einem psychologischen Weltraumrätsel.
Das Spielsystem ruht auf drei Säulen:
- Erkundung: Spieler erkunden weite, atemberaubende Gebiete auf Persephone. Jeder Bereich enthüllt neue Hinweise über den Planeten, die Mission und die Katastrophe.
- Fortbewegung: Arianes Kletterkit und Pfadfinderwerkzeug ermöglichen das Navigieren extremer Geländevertikalen. Klippen, Eishöhlen und instabiles Terrain fordern ständige Aufmerksamkeit.
- Schleichen: Die Nemesis-Begegnungen erfordern Vorsicht. Geräusche, Bewegungen und Verstecke entscheiden, ob die Figur entdeckt wird.
Eine lineare Struktur prägt das Spiel – mit Fokus auf Figurenbeziehungen und emotionale Spannung. Entscheidungsfreiheit liegt nicht im Mittelpunkt – dafür filmische Inszenierung und atmosphärisches Erzählen.
Alle verifizierten technischen Fakten
| Merkmal | Details |
| Offizieller Titel | Aphelion |
| Entwickler und Herausgeber | Don’t Nod |
| Genre | Filmisches Abenteuer-Aktionsspiel, Dritte Person |
| Erscheinungsdatum | 28. April 2026 |
| Plattformen | Xbox Series X|S, Xbox auf PC, Xbox Cloud, PlayStation 5, PC (Steam) |
| Xbox Play Anywhere | Ja |
| Im Microsoft-Spieleabo | Ja – ab erstem Tag (Ultimate und PC-Abo) |
| Spielmodus | Einzelspieler |
| Kapitelanzahl | 11 |
| Spielzeit | Ungefähr 8 bis 12 Stunden |
| Figuren spielbar | Ariane Montclair und Thomas Cross |
| Schauplatz | Planet Persephone (fiktives neuntes Planetobjekt) |
| ESA-Zusammenarbeit | Ja – Wissenschaftler der Europäischen Weltraumorganisation |
| Erstankündigung | Xbox Games Showcase, 10. Juni 2025 |
| Erscheinungsdatum bestätigt | Future Games Show Spring Showcase, 12. März 2026 |
| Physische Ausgabe | Später in 2026 geplant |
| Vorbestellrabatt | 10 % auf Konsolen (Erstauflage-Edition) |
| EUR-Preis | Noch nicht offiziell für Deutschland bestätigt |
Die Veröffentlichungsgeschichte: Von der Ankündigung bis zum Start
| Meilenstein | Datum |
| Erstankündigung und Anhänger | Xbox Games Showcase, 10. Juni 2025 |
| Xbox Wire-Vorstellungsbeitrag | 10. Juni 2025 |
| Spielszenen-Anhänger | Future Games Show Spring Showcase, 12. März 2026 |
| Erscheinungsdatum-Bekanntgabe | 12. März 2026 |
| Vorbestellungsbeginn (Konsolen) | 12. März 2026 |
| ID@Xbox April 2026 Vorschau-Anhänger | 23. April 2026 |
| Erscheinungsdatum | 28. April 2026 |
| Physische Ausgabe | Später in 2026 |
Häufige Fragen zu Aphelion
Aphelion erscheint am 28. April 2026 für Xbox Series X|S, Xbox auf PC, Xbox Cloud, PlayStation 5 und PC (Steam). Das Spiel ist ab dem ersten Tag im Microsoft-Spieleabo Ultimate und im PC-Spieleabo enthalten. Ein Kauf auf Xbox gilt als Xbox-Play-Anywhere-Titel gleichzeitig für Konsole und PC.
Ja. Aphelion ist ein Erstauflage-Titel für Xbox Game Pass Ultimate und PC Game Pass ab dem 28. April 2026. Abonnenten zahlen keinen zusätzlichen Betrag. Wer das Spiel kaufen möchte, erhält auf Konsolen einen Vorbestellrabatt von 10 Prozent auf die Erstauflage-Edition.
Spieler übernehmen abwechselnd die Perspektiven beider Figuren: Ariane und Thomas. Ariane konzentriert sich auf körperliche Erkundung, Klettern und Schleichen. Thomas, durch den Absturz verletzt, untersucht Hinweise und interagiert mit der Missionstechnologie. Beide Spielweisen unterscheiden sich bewusst voneinander.
Die Nemesis ist eine unerbittliche außerirdische Präsenz, die Schleich-Begegnungen erzwingt. Spieler können das Wesen nicht direkt bekämpfen – nur ausweichen, verstecken oder die Umgebung nutzen. Die Nemesis taucht regelmäßig auf und verwandelt selbst gewöhnliche Erkundungen in angespannte Situationen.
Ja. Don’t Nod arbeitete mit der Europäischen Weltraumorganisation zusammen und erhielt Zugang zu Wissenschaftlern, die das Spiel in seiner Geschichte und seinen anderen Elementen wissenschaftlich unterstützten. Ziel war ein realistisches, bodenständiges Science-Fiction-Setting. Der fiktive Planet Persephone basiert auf der wissenschaftlichen Hypothese eines neunten Planetobjekts am Rand unseres Sonnensystems.