Der ASUS ROG Ally X kehrt 2026 stärker zurück als je zuvor. Mit einem neuen Prozessor, doppelter Akkukapazität und verbesserter Kühlung setzt ASUS neue Maßstäbe. Wir zeigen dir, ob der Handheld-Spielecomputer wirklich hält, was er verspricht.
Was der ASUS ROG Ally X 2026 neu mitbringt
ASUS hat beim ROG Ally X an vielen Stellen nachgebessert. Dabei geht es nicht nur um kleine Verbesserungen. Stattdessen hat das Unternehmen fast jeden Kritikpunkt des Vorgängers direkt angegangen.
Der größte Sprung zeigt sich beim Akku. Mit 80 Wattstunden bietet das Gerät doppelt so viel Kapazität wie das ursprüngliche Modell. Außerdem verbaut ASUS nun Hall-Effekt-Joysticks, die auf fünf Millionen Zyklen ausgelegt sind. Dadurch entfällt das lästige Problem des Stick-Drifts vollständig. Zusätzlich vertieft ASUS die Griffe um zehn Prozent, was den Komfort bei langen Spielsitzungen deutlich verbessert.
Shawn Yen, Senior VP bei ASUS, bringt die Philosophie hinter dem Gerät auf den Punkt:
Wir haben realisiert, dass die Leute mehr Akkulaufzeit wollen, selbst wenn das Gerät dadurch schwerer wird. Wenn sie doppelt so lange spielen können, wählen sie diesen Weg.
Somit richtet sich der ASUS ROG Ally X 2026 klar an Spieler, die unterwegs keine Abstriche machen wollen.
Der neue Prozessor: AMD Ryzen AI Z2 Extreme im Überblick
Der neue Chip trägt die Bezeichnung AMD Ryzen AI Z2 Extreme. Er basiert auf der Zen-5-Architektur und liefert deutlich mehr Leistung pro Watt. Damit rückt das Handheld-Erlebnis näher an Desktop-Verhältnisse heran.
Zuvor arbeitete das Gerät mit dem AMD Ryzen Z1 Extreme. Der Wechsel zur neuen Generation bringt messbare Vorteile im Alltag. Besonders bei anspruchsvollen Spielen macht sich der Unterschied bemerkbar.
Künstliche Intelligenz direkt im Chip
Interessanterweise bringt der Z2 Extreme eine dedizierte KI-Recheneinheit mit. Diese sogenannte Neuronale Prozessoreinheit übernimmt die automatische Bildverbesserung. Durch ein Software-Update im Frühjahr 2026 nutzt der ASUS ROG Ally X diese Funktion aktiv.
Konkret bedeutet das: Das Gerät skaliert Spielbilder automatisch hoch. Dadurch entstehen stabilere Bildraten in anspruchsvollen Titeln. Erste Tests belegen, dass diese Methode herkömmliche Software-Lösungen klar übertrifft.
Arbeitsspeicher und Speicherausbau
Standardmäßig stecken 24 Gigabyte LPDDR5X-Arbeitsspeicher im Gerät. Die Übertragungsrate liegt zwischen 7.500 und 8.000 Megatransfers pro Sekunde. Damit stehen Spielen deutlich mehr Ressourcen zur Verfügung als bisher.
Außerdem unterstützt der ASUS ROG Ally X nun den Standard-Formfaktor M.2 2280 für interne Speicherkarten. Dadurch wird das Aufrüsten günstiger und einfacher. Nutzer berichten, dass der Austausch des Speichers problemlos gelingt und die Kosten pro Terabyte sinken.
Akku und Laufzeit: Endlich genug Energie
Der 80-Wattstunden-Akku ist das meistdiskutierte Merkmal des ASUS ROG Ally X. Zurecht, denn der Unterschied im Alltag ist enorm. Beim Vorgänger lief der Akku nach etwa 90 Minuten intensiven Spielens leer.
Der neue ASUS ROG Ally X schafft bei aufwendigen Rollenspielen über drei Stunden Spielzeit. Bei weniger anspruchsvollen Titeln oder bei der Medienwiedergabe hält das Gerät sogar bis zu acht Stunden durch. Das ist ein riesiger Fortschritt für unterwegs.
Trotz des größeren Akkus wiegt das Gerät nur 678 Gramm. Das sind lediglich etwa 70 Gramm mehr als das Vorgängermodell. Durch die verbesserte Griffergonomie fühlt sich das Gewicht dabei gut verteilt an.
Die folgende Tabelle zeigt die Laufzeiten im Überblick:
| Nutzungsart | Geschätzte Laufzeit |
| Aufwendige Rollenspiele (AAA-Titel) | 2–3 Stunden |
| Indie-Spiele und leichtere Titel | 5–6 Stunden |
| Medienwiedergabe und Video | bis zu 8 Stunden |
| Inaktiver Standby-Betrieb | deutlich über 8 Stunden |
Display und Leistung: Was steckt wirklich drin?
Der ASUS ROG Ally X setzt auf einen 7-Zoll-IPS-Bildschirm mit Full-HD-Auflösung. Die Bildwiederholrate beträgt 120 Bilder pro Sekunde, was Bewegungen sehr flüssig erscheinen lässt. Zudem unterstützt das Display die variable Bildwiederholrate, was Ruckler beim Spielen reduziert.
Die Helligkeit erreicht 500 Nits. Damit bleibt das Bild auch bei hellem Umgebungslicht gut erkennbar. Allerdings besitzt das Gerät kein OLED-Panel, was bei dunklen Szenen Auswirkungen auf den Kontrast hat.
Spieleleistung in der Praxis
Fachpublikationen haben mehrere anspruchsvolle Spiele auf dem ASUS ROG Ally X getestet. Die Ergebnisse bei niedrigen Grafikeinstellungen in Full-HD zeigen folgendes Bild:
| Spiel | Auflösung | Einstellungen | Geschätzte Bildrate |
| Cyberpunk 2077 | 1080p | Niedrig | ~55 Bilder/Sek. |
| Elden Ring | 1080p | Niedrig | ~60 Bilder/Sek. |
| Forza Horizon 5 | 1080p | Gemischt | ~85–90 Bilder/Sek. |
Diese Werte zeigen, dass der ASUS ROG Ally X aktuelle Spiele flüssig darstellt. Für optimale Ergebnisse empfehlen Tester, die Einstellungen anzupassen.
Kühlung und Temperaturen
ASUS hat das Kühlsystem grundlegend überarbeitet. Zwei Lüfter mit nur 0,15 Millimeter dünnen Blättern erzeugen 24 Prozent mehr Luftstrom als bisher. Dadurch bleibt das Gerät auch bei Volllast ruhiger und kühler.
Besonders bemerkenswert ist die Temperatursenkung an der Bildschirmoberfläche. Messungen zeigen eine Reduktion um sechs Grad Celsius. Das macht Berührungseingaben während des Spielens deutlich angenehmer.
Anschlüsse und Konnektivität: Mehr als nur ein Spielgerät
Der ASUS ROG Ally X verfügt über zwei USB-C-Anschlüsse. Einer davon unterstützt den USB4-Standard, der auch Thunderbolt-Kompatibilität mitbringt. Damit lassen sich externe Grafiklösungen anschließen.
Das verwandelt das Handheld-Gerät in einen mobilen Schreibtisch-Ersatz. Wer zuhause mehr Leistung braucht, schließt einfach eine externe Grafiklösung an. Unterwegs nutzt man hingegen die eingebaute Hardware. Diese Flexibilität hebt den ASUS ROG Ally X von vielen Mitbewerbern ab.
Das Betriebssystem Windows 11 läuft mit der speziellen Benutzeroberfläche Armoury Crate SE. Dadurch stehen alle Spielebibliotheken offen, darunter auch der Xbox Spielepass. Branchenseiten betonen, dass diese Offenheit ein klarer Vorteil gegenüber geschlossenen Systemen ist.
Stärken und Schwächen: Ein ehrlicher Überblick
Kein Gerät ist perfekt. Deshalb lohnt sich ein nüchterner Blick auf die wichtigsten Vor- und Nachteile des ASUS ROG Ally X.
Vorteile auf einen Blick:
- Doppelte Akkukapazität mit 80 Wattstunden für lange Spielsitzungen
- Hall-Effekt-Joysticks eliminieren das Stick-Drift-Problem dauerhaft
- USB4-Anschluss ermöglicht externe Grafiklösungen und Desktop-Betrieb
- Voller Windows-11-Zugang öffnet alle Spielebibliotheken
- Verbessertes Kühlsystem senkt Temperaturen messbar um sechs Grad
Mögliche Einschränkungen:
- Kein OLED-Display, dadurch schwächerer Kontrast bei dunklen Szenen
- 678 Gramm sind für manche Spieler auf Dauer schwer
- Windows 11 benötigt eine gewisse Einarbeitungszeit für Einsteiger
Technische Eckdaten kompakt:
- Prozessor: AMD Ryzen AI Z2 Extreme (Zen-5-Architektur)
- Arbeitsspeicher: 24 Gigabyte LPDDR5X mit bis zu 8.000 MT/s
- Bildschirm: 7 Zoll, Full-HD, 120 Hz, 500 Nits, variable Bildwiederholrate
- Akku: 80 Wattstunden
- Gewicht: 678 Gramm
- Anschlüsse: 2x USB-C (davon 1x USB4)
ASUS ROG Ally X gegen andere Handheld-Spielecomputer
Viele Spieler stellen sich die Frage, wie sich der ASUS ROG Ally X im Vergleich schlägt. Dabei sind vor allem die technischen Unterschiede zwischen verschiedenen Plattformen interessant.
Ein Gerät der Konkurrenz mit OLED-Bildschirm punktet durch tiefe Schwarzwerte und hervorragenden Kontrast. Demgegenüber bietet der ASUS ROG Ally X eine höhere Auflösung von 1080p sowie variable Bildwiederholrate. Außerdem liefert Windows 11 Zugang zu allen Spieleplattformen gleichzeitig.
Wer Wert auf ein einfacheres Betriebssystem legt, könnte andere Lösungen bevorzugen. Wer jedoch maximale Spieleauswahl und Desktop-Flexibilität sucht, liegt beim ASUS ROG Ally X richtig.
Der ASUS ROG Ally X lohnt sich wirklich – für diese Spieler
Der ASUS ROG Ally X 2026 ist ein beeindruckendes Gerät. ASUS hat auf Kritik reagiert und fast alle Schwachpunkte des Vorgängers behoben. Besonders der Akku, die Kühlung und die neuen Joysticks heben das Gerät deutlich an.
Zudem macht die KI-gestützte Bildverbesserung durch die neue Recheneinheit einen echten Unterschied. Dennoch sollten Spieler, die OLED-Qualität suchen, ihre Erwartungen anpassen. Wer aber maximale Spielefreiheit, lange Laufzeit und echte Desktop-Fähigkeiten in einem Gerät vereint haben möchte, trifft mit dem ASUS ROG Ally X eine starke Wahl.
Darüber hinaus bestätigen erste Branchenanalysen: ASUS hat sich mit der Ally-Reihe klar als führender Anbieter bei Windows-Handheld-Geräten etabliert. Der nächste Schritt könnte bereits auf der Computex 2026 folgen, wo Gerüchte einen echten Nachfolger andeuten. Diese Information ist jedoch noch nicht offiziell bestätigt.
Häufig gestellte Fragen zum ASUS ROG Ally X
Bei grafisch anspruchsvollen Spielen hält der Akku etwa zwei bis drei Stunden. Bei leichteren Spielen oder Videowiedergabe schaffst du sogar bis zu acht Stunden. Der 80-Wattstunden-Akku ist doppelt so groß wie beim Vorgänger.
Ja, der ASUS ROG Ally X unterstützt Standard-M.2-2280-Speicherkarten. Das Aufrüsten ist einfach und günstiger als bei früheren Modellen. Ab Werk ist ein Terabyte Speicher eingebaut.
Da Windows 11 als Betriebssystem läuft, funktionieren nahezu alle PC-Spiele der letzten Jahrzehnte. Außerdem kannst du den Xbox Spielepass direkt nutzen. Damit stehen dir hunderte Spiele ohne Zusatzkosten zur Verfügung.
Nein, der ASUS ROG Ally X nutzt ein IPS-Panel mit Full-HD-Auflösung. Es bietet 120 Bilder pro Sekunde, 500 Nits Helligkeit und variable Bildwiederholrate. OLED-typische Kontraste erreicht es jedoch nicht.
Ja, über den USB4-Anschluss lassen sich externe Grafiklösungen verbinden. Damit verwandelst du den ASUS ROG Ally X in einen leistungsstarken Desktop-Ersatz. Das macht das Gerät besonders flexibel für zuhause und unterwegs.