Am 7. Juli 2026 erschien das erste große Erweiterungspaket für Doom: The Dark Ages. id Software und Bethesda lieferten damit einen DLC, der neue Level, frische Waffen und starke Gegner mitbringt.
Wir haben Doom: The Dark Ages – Revelations ausführlich gespielt und zeigen dir, ob sich der Kauf wirklich lohnt. Die Erweiterung kostet einzeln 19,99 Euro und ist außerdem ab dem ersten Tag im Xbox Game Pass verfügbar. Zudem erschien parallel ein kostenloses Update für alle Spieler. Damit bekommt die Community also gleich doppelt neuen Inhalt auf einmal.
Release und Verfügbarkeit: Wann und wo du loslegen kannst
Doom: The Dark Ages – Revelations erschien am 7. Juli 2026 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Wer den Xbox Game Pass abonniert hat, konnte direkt am Erscheinungstag kostenlos einsteigen.
Zusätzlich brachte der Launch den Spiel-Patch auf Version 1.013, der das gesamte Basisspiel verbesserte. Auf der PS5 Pro läuft der DLC dank PlayStation Spectral Super Resolution in nativer 4K-Auflösung bei stabilen 120 Bildern pro Sekunde. Das sieht wirklich beeindruckend aus und zeigt, was die aktuelle Hardware leisten kann.
Neue Schauplätze: Das gefrorene Fegefeuer wartet auf dich
Die Geschichte von Doom: The Dark Ages – Revelations knüpft direkt ans Hauptspiel an. Nach einem Verrat landet der Slayer in einem eisigen Fegefeuer namens „Purgatory”. Dort muss er sich seinen schlimmsten Dämonen stellen und gleichzeitig eine gefährliche Wahrheit aufdecken.
Das Setting wirkt dabei komplett anders als die Schlachtfelder des Hauptspiels. Eisige Bergfestungen wechseln sich mit surrealen Höllenlandschaften ab, was das Leveldesign extrem abwechslungsreich macht. Insgesamt umfasst die Kampagne von Doom: The Dark Ages – Revelations sechs neue, storybasierte Level. Ein Durchlauf dauert dabei ungefähr 10 bis 12 Stunden, was für einen DLC ein beachtlicher Umfang ist.
Der Ketten-Speer: Die neue Wunderwaffe im Detail
Eine der größten Neuerungen in Doom: The Dark Ages – Revelations ist der sogenannte Ketten-Speer. Dieses Werkzeug ersetzt in der ersten Spielhälfte den bekannten Schild aus dem Hauptspiel. Später kannst du beide Ausrüstungsgegenstände clever kombinieren, was den Kampf sehr dynamisch macht.
Der Speer lässt sich präzise auf weite Distanz werfen und dient zusätzlich als Enterhaken für Luftmanöver. Außerdem kannst du feindliche Geschosse damit direkt zum Absender zurückschicken, was sich unglaublich befriedigend anfühlt. Durch gezielte Upgrades entwickelt sich der Ketten-Speer schnell zur mächtigsten Waffe im Arsenal. Das Trefferfeedback ist dabei extrem wuchtig und macht jeden Speerwurf zu einem echten Erlebnis in Doom: The Dark Ages – Revelations.
Neue Gegner: Diese Feinde warten im Fegefeuer auf dich
Doom: The Dark Ages – Revelations führt mehrere neue Gegnertypen ein, die frischen Wind ins Gameplay bringen. Dabei gibt es sowohl brandneue Feinde als auch eine bekannte Rückkehr aus der Doom-Geschichte. Die folgende Liste zeigt die wichtigsten neuen Bedrohungen:
- Buzzsaw-Hybrid: Ein gefährlicher Mix aus Mechanik und Dämon, der dich mit rotierenden Klingen angreift und ständig in Bewegung bleibt.
- Warlock: Dieser Fernkämpfer verstärkt andere Dämonen mit dunkler Energie und hält dich mit Magie auf Distanz. Nur der Ketten-Speer durchbricht seinen Schutzschild effektiv.
- Archvile: Die klassische Ikone kehrt zurück und belebt gefallene Dämonen wieder, was den Druck in jedem Kampf enorm erhöht.
Besonders der Warlock ist ein echtes Highlight unter den neuen Gegnern. Er fordert dich taktisch heraus und zwingt dich, den Ketten-Speer gezielt einzusetzen. Dadurch fühlt sich Doom: The Dark Ages – Revelations deutlich strategischer an als mancher Abschnitt im Hauptspiel.
Lore und Story: Endlich Antworten auf alte Fragen
Fans der Geschichte kommen in Doom: The Dark Ages – Revelations voll auf ihre Kosten. Die Erweiterung beleuchtet nämlich die Vergangenheit des Slayers auf eine Art, die das Hauptspiel bisher ausgelassen hat. Außerdem kehrt die Khan Maykr zurück, gesprochen von Nika Futterman, die die Rolle bereits aus Doom Eternal kennt.
Diese Verbindung zur älteren Geschichte schafft eine direkte Brücke zwischen den verschiedenen Doom-Spielen. Den Soundtrack lieferte erneut das Komponisten-Duo Finishing Move, das schon das Hauptspiel musikalisch geprägt hat. Der Score passt perfekt zum eisigen Setting und unterstreicht die düstere Atmosphäre von Doom: The Dark Ages – Revelations sehr wirkungsvoll.
Vergleich: Hauptspiel gegen DLC auf einen Blick
| Merkmal | Doom: The Dark Ages (Hauptspiel) | Doom: The Dark Ages – Revelations (DLC) |
| Setting | Mittelalterliche Schlachtfelder | Gefrorenes Fegefeuer „Purgatory” |
| Hauptwaffe | Schild | Ketten-Speer |
| Level-Anzahl | Hauptkampagne | 6 neue Story-Level |
| Neue Gegner | Klassische Dämonentypen | Buzzsaw, Warlock, Archvile |
| Preis | Vollpreis | 19,99 Euro / USD |
| Game Pass | Day One | Day One |
| Musik | Finishing Move | Finishing Move |
| Patch-Version | Vor 1.013 | Launch mit Version 1.013 |
Dieser direkte Vergleich zeigt, dass Doom: The Dark Ages – Revelations inhaltlich eine echte Erweiterung und kein bloßes Skin-Paket ist. Stattdessen bekommt man eine vollwertige Kampagne mit eigenem Fokus und frischen Mechaniken.
Das Ripatorium 3.0: Kostenloses Update für alle
Parallel zum DLC erschien ein kostenloses Update namens Ripatorium 3.0 für den Arena-Modus. Dieses Update bringt verbesserte Anpassungsoptionen und ist für alle Spieler kostenlos verfügbar. Wer jedoch den DLC besitzt, schaltet zusätzlich drei exklusive Karten für das Ripatorium frei.
Diese heißen Hell’s Core, Osseus und Classic DOOM Hell und bieten sehr unterschiedliche Kampfumgebungen. Darüber hinaus wurden mit dem DLC insgesamt 38 neue Steam-Erfolge hinzugefügt, was Sammler und Komplettisten freuen dürfte. Außerdem sind etwa 30 Prozent der DLC-Inhalte erst nach dem ersten Durchspielen der Story-Kampagne zugänglich, was den Wiederspielwert deutlich erhöht.
Schwierigkeitsgrad: Master Arenas fordern echte Profis
Doom: The Dark Ages – Revelations führt außerdem sogenannte Master Arenas ein. Diese bieten einen extrem hohen Schwierigkeitsgrad, der laut Entwicklern vergleichbar mit dem Erweiterungspaket „The Ancient Gods” aus Doom Eternal ist.
Damit richtet sich dieser Inhalt klar an erfahrene Spieler, die eine echte Herausforderung suchen. Anfänger können die Kampagne dennoch in ihrem eigenen Tempo genießen, da die Schwierigkeitsgrade flexibel einstellbar bleiben. Insgesamt bietet Doom: The Dark Ages – Revelations damit sowohl für Einsteiger als auch für Veteranen genug Inhalt zum Entdecken.
Bewertungen und erste Eindrücke: Was sagen Spieler?
Auf Steam hält Doom: The Dark Ages – Revelations aktuell eine „Sehr Positive” Bewertung von rund 86 Prozent. Erste Tests von Fachpublikationen loben vor allem das Setting, den Ketten-Speer und die Story-Dichte. Außerdem heben viele Tester die technische Qualität auf PS5 Pro und Xbox Series X besonders hervor.
Kritisch wird manchmal angemerkt, dass die sechs Level sehr kompakt aufgebaut sind und wenig Erkundungsfreiheit lassen. Trotzdem überwiegt das Positive klar, was die hohe Steam-Wertung eindrucksvoll bestätigt. Das Hauptspiel erreichte bereits im Mai 2025 innerhalb von zwei Wochen über 3 Millionen aktive Spieler, was zeigt, wie groß die Fangemeinde ist.
Editionen und Preise: Welche Option passt zu dir?
| Option | Preis | Inhalt | Game Pass |
| DLC einzeln kaufen | 19,99 Euro | Revelations-Kampagne + Ripatorium-Karten | Nein |
| Xbox Game Pass (Ultimate/PC) | Im Abo enthalten | Zugang zum DLC ab Tag 1 | Ja |
| Ripatorium 3.0 Update | Kostenlos | Verbesserter Arena-Modus für alle | Für alle |
| Exklusive Ripatorium-Karten | Im DLC enthalten | Hell’s Core, Osseus, Classic DOOM Hell | Nur mit DLC |
Wer also bereits einen Xbox Game Pass besitzt, bekommt Doom: The Dark Ages – Revelations ohne Mehrkosten. Alle anderen zahlen faire 19,99 Euro für einen Umfang, der viele Vollpreistitel übertrifft.
Für wen lohnt sich Doom: The Dark Ages – Revelations wirklich?
Doom-Fans, die die Hauptkampagne geliebt haben, müssen nicht lange überlegen. Der DLC liefert genau das, was die Serie stark macht: schnelles Gameplay, fette Waffen und eine dichte Atmosphäre. Außerdem bringt die Story echte Überraschungen mit, besonders für Fans, die die Lore der gesamten Reihe kennen. Game-Pass-Abonnenten erhalten dabei das beste Angebot überhaupt, da kein zusätzlicher Cent fällig wird. Wer jedoch nach einem komplett anderen Spielstil sucht, wird mit Doom: The Dark Ages – Revelations weniger Neues entdecken.
Das verdient deine Aufmerksamkeit: Unser abschließendes Urteil
Doom: The Dark Ages – Revelations ist ein gelungenes Erweiterungspaket, das seinen Preis klar rechtfertigt. Die sechs neuen Level, der Ketten-Speer und die frischen Gegnertypen machen den DLC zu einem vollwertigen Inhaltszuwachs. Darüber hinaus überrascht die Story mit emotionalen Momenten und lore-starken Verbindungen zur gesamten Doom-Reihe.
Das kostenlose Ripatorium-3.0-Update ist außerdem ein nettes Geschenk an die gesamte Community. Einzig die kompakte Level-Anzahl könnte Spieler, die ausgedehnte Erkundung lieben, etwas enttäuschen. Dennoch bleibt Doom: The Dark Ages – Revelations eine klare Empfehlung für jeden Fan der Reihe.
Häufig gestellte Fragen
Ja, der DLC erschien am 7. Juli 2026 direkt im Xbox Game Pass Ultimate und PC Game Pass ohne Zusatzkosten. Wer den Game Pass abonniert hat, kann sofort loslegen ohne extra zu zahlen.
Die Erweiterung umfasst insgesamt sechs neue, storybasierte Level. Ein vollständiger Durchlauf dauert ungefähr 10 bis 12 Stunden, was für einen DLC sehr großzügig ist.
Der Ketten-Speer ist die neue Hauptwaffe in Doom: The Dark Ages – Revelations. Du kannst ihn werfen, als Enterhaken nutzen und damit sogar feindliche Geschosse zurückschicken. Später kombinierst du ihn mit dem Schild aus dem Hauptspiel.
Ja, das empfiehlt sich definitiv. Die Geschichte von Doom: The Dark Ages – Revelations knüpft direkt ans Hauptspiel an. Außerdem sind rund 30 Prozent der Inhalte erst nach dem ersten Story-Durchlauf des DLCs zugänglich.
Das Ripatorium 3.0 ist ein Update für den Arena-Modus und für alle Spieler kostenlos verfügbar. Wer den DLC besitzt, schaltet zusätzlich drei exklusive Karten frei: Hell’s Core, Osseus und Classic DOOM Hell.