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EA FC 27: The Grounds ist live, offene Welt für 100 Spieler

EA hat am 24. September 2026 The Grounds offiziell gestartet. Bis zu 100 Spieler teilen sich darin eine offene Fußballwelt mit drei Stadtvierteln. Der Modus ist ab sofort im Vorabzugang spielbar, der reguläre Start von EA FC 27 folgt am 25. September.

The Grounds ist gestartet

EA spricht selbst von einer der größten Neuerungen in der Geschichte der Reihe. Statt dich durch Menüs zu klicken, läufst du mit deinem eigenen Spieler durch eine gemeinsame Welt. Dort triffst du andere, suchst dir Mitspieler und steigst direkt in Partien ein.

Wer eine der größeren Fassungen besitzt, konnte den zentralen Platz bereits seit dem 18. September betreten. Mit der offiziellen Freigabe am 24. September steht nun die komplette Welt bereit. Alle anderen Käufer steigen am 25. September ein.

Angabe Details
Spieler pro Welt bis zu 100
Viertel drei, plus zentraler Platz
Formate 1 gegen 1 bis 3 gegen 3, Rush, Stadionspiele
Plattformen PS5, Xbox Series X und S, PC, Switch 2
Nicht verfügbar auf PS4, Xbox One, erste Switch
Voller Start 25. September 2026

Die Tabelle zeigt auch die wichtigste Einschränkung: Ältere Konsolen bleiben außen vor. Freischalten musst du nichts. Die gesamte Welt ist vom ersten Moment an offen, du darfst jedes Viertel sofort betreten.

Drei Viertel und ein zentraler Platz

Jede Sitzung beginnt auf The Terrace, dem zentralen Platz. Hier liegen dein Vereinsheim, Anzeigetafeln für die Spielersuche und Läden für Kleidung. Von dort aus erreichst du drei Viertel, die jeweils eine andere Fußballkultur abbilden.

Viertel Vorbild Mentor
Parkside Großbritannien Chloe Kelly
Montclair Frankreich Kylian Mbappé
Zeiza Argentinien Paulo Dybala

Montclair steht für den Käfigfußball französischer Großstädte. Zeiza greift die Kultur der argentinischen Bolzplätze auf, Parkside die Tradition britischer Vereinsfußballer aus dem Arbeitermilieu.

Optisch unterscheiden sich die drei Bereiche deutlich, von Backsteinhäusern über Betonkäfige bis zu staubigen Plätzen. Wege zu Fuß sind dabei kein Zwang. Du kannst Punkte auf der Karte markieren oder direkt zu einem Platz springen.

Die Mentoren in den Vierteln

In jedem Viertel steht ein bekannter Profi als Ansprechpartner bereit. Die drei sollen Neulingen den Einstieg erleichtern und stehen laut EA für den klassischen Weg von der Straße ins Stadion. Aufgaben und Hinweise erhältst du direkt bei ihnen.

Von 1 gegen 1 bis 3 gegen 3

Das Herzstück bilden kleine Partien, die du ohne großen Aufwand startest. Anders als bei klassischen Vereinsspielen brauchst du dafür keinen vollen Kader.

Diese Formate stehen bereit:

  • Duelle im 1 gegen 1
  • Partien im 2 gegen 2 und 3 gegen 3
  • Rush mit fünf Spielern pro Team
  • Stadionspiele im Rush Format und im 11 gegen 11

Alle Formate lassen sich mit Vereinskollegen oder Freunden spielen, aber auch mit Fremden aus der Welt. Die kleineren Formate spielst du direkt auf den Plätzen in den Vierteln. Für die großen Stadionspiele gibt es Zugangspunkte über die ganze Welt verteilt, von denen aus du klassisch in die Spielersuche wechselst.

Auffällig ist die Rolle der Zuschauer. Jede Partie am Spielfeldrand läuft live, du kannst Freunden also zusehen. EA wirbt ausdrücklich damit, auf diese Weise neue Mitspieler für den eigenen Verein zu entdecken. Wer im 2 gegen 2 überzeugt, landet so vielleicht in deinem nächsten Kader.

Kickabouts: Fußball trifft Völkerball

Neben klassischem Fußball bietet The Grounds eine Reihe von Spielvarianten. EA nennt sie Kickabouts, lockere Runden, die Fußball mit anderen Sportarten mischen.

Zum Start gehören dazu Varianten mit Völkerball, Basketball und Boccia. Statt eines Tores zielst du also mal auf einen Korb, mal auf Gegner oder auf eine Kugel. Dazu kommen Zielscheiben, die du mit Volleyschüssen treffen musst.

Laut EA wurde jede dieser Varianten vorab mit Spielern aus dem Vereinsmodus getestet. Die Auswahl soll sich im Lauf des Jahres ändern und auf Ereignisse aus dem echten Fußball reagieren.

Ein Nebenprodukt ohne Nutzen sind die Kickabouts nicht, obwohl sie so wirken. Jede Runde bringt dir eigene Münzen und Erfahrung für deinen Spieler. Du kommst also auch dann voran, wenn du gerade keine Lust auf eine ernste Partie hast.

Gerade für Gelegenheitsspieler ist das ein cleverer Zug. Wer nur eine Viertelstunde Zeit hat, findet hier schnelle Unterhaltung ohne Druck.

Fortschritt für den Pro

Alles in The Grounds zahlt auf deinen eigenen Spieler ein, den sogenannten Pro. Das Grundgerüst bilden weiterhin die Archetypen, also Spielertypen mit eigenen Stärken. EA erweitert sie um zwei neue Systeme.

So entwickelt sich dein Pro weiter:

  • Grounds Coins erhältst du für jede Partie und jedes Kickabout
  • Archetyp Erfahrung steigert die Werte deines Spielertyps
  • Amps geben einem Archetyp eine besondere Fähigkeit
  • Masteries verlangen, dass du auch verwandte Spielertypen trainierst

Amps sind dabei die auffälligste Neuerung. Sie können sogar Fähigkeiten verleihen, die nicht zur Position passen. EA nennt als Beispiel einen Linksverteidiger, der einen gewaltigen Schuss nach dem Vorbild von Roberto Carlos bekommt. Stärkere Amps orientieren sich an echten Spielern und sollen regelmäßig ergänzt werden.

So funktionieren Masteries

Die Masteries zwingen dich zu mehr Vielseitigkeit. Wer als Stürmer einen besonders präzisen Pass freischalten will, muss vorher Zeit im Mittelfeld verbringen. EA begründet das mit echten Fußballern, die ihr Spiel ebenfalls in mehreren Rollen abrunden.

Clubs ziehen in die offene Welt

Der klassische Vereinsmodus verschwindet nicht, er bekommt ein neues Zuhause. Dein Vereinsheim liegt direkt am zentralen Platz. Ligen, Playoffs und Turniere bleiben erhalten und laufen weiterhin über klassische Spielersuche.

Neu ist, wie sichtbar dein Verein in der Welt wird. Je erfolgreicher ihr seid, desto mehr Figuren tragen eure Trikots. Das Vereinsheim wird ausgebaut, das Stadion steigt im Level. Spielt ihr gemeinsam im 2 gegen 2, 3 gegen 3 oder Rush, hängen eure Banner im Viertel.

Der größte Vorteil liegt im Alltag. Bisher brauchte ein Verein genug Leute gleichzeitig online, um überhaupt zu spielen. Jetzt findest du immer jemanden in der Welt, mit dem du eine Runde drehen kannst, während der Rest noch fehlt.

Das kostet allerdings auch etwas Übersicht. Wer nur schnell sein Ligaspiel absolvieren will, läuft zunächst durch den zentralen Platz, statt direkt im Menü zu starten. Dazu kommen neue Turniere im 11 gegen 11 und wechselnde Ereignisse über das Jahr verteilt. Vereine erhalten damit mehr Wettbewerbe als nur Spielzeiten und Playoffs.

Plattformen und erste Kritik

The Grounds läuft ausschließlich auf der aktuellen Konsolengeneration. Wer EA FC 27 auf PS4, Xbox One oder der ersten Switch spielt, bekommt den Modus nicht zu sehen.

Erste Eindrücke aus dem Vorabzugang fallen gemischt aus. Diese Punkte werden bislang am häufigsten genannt:

  • Die Bildrate sinkt teilweise, während du durch die Viertel läufst
  • Die Animationen der Nebenfiguren wirken steif
  • Die Wege durch die Welt bringen gegenüber Menüs wenig Mehrwert
  • Wer seinen Pro schneller verbessern oder schicker einkleiden will, kann Geld ausgeben

Einige dieser Punkte lassen sich mit Aktualisierungen beheben, andere betreffen das Grundkonzept. Gerade der letzte Punkt dürfte viele Spieler beschäftigen. Kleidung und Aussehen lassen sich über den Laden beschleunigen, die Balance im Wettbewerb muss sich erst zeigen.

Gelobt wird dagegen der Spaß in den kleinen Formaten, gerade im 2 gegen 2. Viele sehen den Modus als deutlich frischere Richtung für den Vereinsmodus, auch wenn die offene Welt noch Feinschliff braucht.

Ein mutiger Schritt, der noch reifen muss

Mit The Grounds löst EA ein altes Problem des Vereinsmodus: Du musst nicht mehr warten, bis alle online sind. Allein das rechtfertigt den Umbau. Die kleinen Formate und Kickabouts bringen außerdem eine Leichtigkeit ins Spiel, die der Reihe lange gefehlt hat.

Auch die Mentoren und das sichtbare Wachstum des eigenen Vereins geben der Welt Charakter. Weniger überzeugt sind wir von der offenen Welt als Selbstzweck. Durch Viertel zu laufen, macht beim ersten Mal Spaß, beim zwanzigsten Mal nicht mehr. Dass sich die Bildrate dabei verschlechtert, verstärkt den Eindruck, dass die Welt eher Kulisse als Spielplatz ist.

Den größten Knackpunkt sehen wir beim Geld. Ein Modus, der vom Zusammenspiel lebt, verträgt keine Abkürzungen gegen Echtgeld. Bleibt es bei Kleidung, ist das verschmerzbar, denn Aussehen entscheidet keine Partie. Wirken sich Käufe auf die Stärke eines Pro aus, verliert The Grounds genau das, was ihn auszeichnet.

Häufige Fragen zu The Grounds

Wie viele Spieler passen in eine Welt?

Bis zu 100 Spieler teilen sich eine Instanz von The Grounds. Größere Stadionspiele laufen über klassische Spielersuche. Die kleinen Partien spielst du direkt mit anderen in der Welt.

Auf welchen Plattformen läuft The Grounds?

Der Modus läuft auf PS5, Xbox Series X und S, PC und Nintendo Switch 2. Auf PS4, Xbox One und der ersten Switch fehlt er komplett. Wer dort spielt, bekommt nur die übrigen Modi.

Muss ich die Viertel freischalten?

Nein, die gesamte Welt ist von Beginn an offen. Du startest auf dem zentralen Platz und darfst sofort in jedes Viertel. Wege lassen sich über die Karte abkürzen.

Was sind Kickabouts?

Kickabouts sind lockere Spielvarianten, die Fußball mit anderen Sportarten mischen. Zum Start gibt es Formen mit Völkerball, Basketball und Boccia. Jede Runde bringt Münzen und Erfahrung für deinen Pro.

Brauche ich einen vollen Verein?

Nein, genau das ist der Kern des neuen Modus. Du findest jederzeit Mitspieler in der Welt, auch wenn dein Verein offline ist. Ligen und Playoffs mit deinem Verein bleiben trotzdem erhalten.

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