Mit The Slasher ist am 15. September 2026 das 70. kostenlose Update für Fallout 76 erschienen. Es bringt eine Mordserie nach Appalachia, die Season 26 und erstmals native Fassungen für PS5 und Xbox Series. Auf der Tokyo Game Show zeigte Bethesda dazu einen eigenen Animationstrailer.
Das 70. Gratisupdate im Überblick
Bethesda Game Studios und Double Eleven setzen die Unterstützung für Fallout 76 unvermindert fort. Das neue Update fällt dabei ungewöhnlich umfangreich aus. Neben einer Geschichte im Halloweenstil stecken mehrere lang gewünschte Funktionen darin.
| Angabe | Details |
| Erschienen | 15. September 2026 |
| Updateversion | 1.7.26.13 |
| Season | 26: Beware The Blood Moon |
| Plattformen | PC, PS5, PS4, Xbox Series X und S, Xbox One |
| Preis | kostenlos für alle Besitzer |
| Altersfreigabe | ab 18 Jahren |
Die Altersfreigabe verdient Beachtung, gerade bei einem Update mit Horrorthema. Fallout 76 ist erst ab 18 Jahren freigegeben, und The Slasher verstärkt diese Ausrichtung eher noch.
Neu sind außerdem jahreszeitliche Fische. Seit dem 22. September tauchen sie in den Gewässern von Appalachia auf, samt neuer Rezepte. Hinweise auf die Fundorte gibt eine Notiz von Captain Raymond.
Für die meisten Spieler dürften aber zwei andere Punkte zählen: die Geschichte rund um die Mordserie und die neuen Fassungen für aktuelle Konsolen.
Der Animationstrailer von der Tokyo Game Show
Das Update lief bereits, als Bethesda es noch einmal groß inszenierte. Während der Übertragung von Xbox auf der Tokyo Game Show am 17. September zeigte das Studio einen eigenen Animationstrailer.
Darin trifft Vault Boy, das bekannte Maskottchen der Reihe, auf einen Nachahmer des Pint-Sized Slasher. Die kurze Szene spielt in einem verlassenen Haus und setzt auf schwarzen Humor statt auf echten Schrecken.
Neben Fallout 76 zeigte die Übertragung Neuigkeiten zu mehreren großen Titeln anderer Studios. Für Fallout 76 ist dieser Auftritt ungewöhnlich. Bethesda nutzt Messen normalerweise für neue Spiele, nicht für Aktualisierungen eines Titels aus dem Jahr 2018. Mehrere Beobachter zählten den Trailer deshalb zu den überraschendsten Momenten der Übertragung.
Der Stil passt dabei zur Reihe. Die Figur des Vault Boy prägt Fallout seit Jahrzehnten, und kurze animierte Clips mit ihm gehören längst zum Markenkern. Die Serie zum Spiel hat diesen Humor zusätzlich einem größeren Publikum bekannt gemacht.
Eine Mordserie, die Woche für Woche wächst
The Slasher funktioniert anders als die meisten großen Updates. Die Geschichte erscheint nicht auf einen Schlag, sondern entfaltet sich über mehrere Wochen.
Den Einstieg findest du über den Sender „Breaking News” im Pip-Boy. Danach hält dich ein eigener Radiosender auf dem Laufenden, was in der Welt passiert und was als Nächstes zu tun ist.
Im Kern geht es um eine Serie maskierter Morde. Berichte über Täter mit Clownsmasken erreichen die Siedlungen, und bald bildet sich ein Kult fanatischer Anhänger. Hinter allem könnte die Rückkehr des Pint-Sized Slasher stecken.
Das erwartet dich unterwegs:
- Kämpfe gegen fanatische Anhänger in sogenannten Infestations
- Unmarkierte Gräber, in denen du nach Hinweisen gräbst
- Neue Gegner, die an verschiedenen Orten und Ereignissen auftauchen
- Regelmäßig neue Abschnitte der Geschichte
Das winkt als Belohnung
Wer den Drahtzieher stellt, erhält einzigartige Belohnungen. Dazu zählen ein eigenes Set Powerrüstung und eine neue Nahkampfwaffe namens Super Slasher, die Blutungsschaden verursacht.
Season 26: Beware The Blood Moon
Parallel zur Geschichte startet die 26. Season. Sie trägt den Titel Beware The Blood Moon und liefert Belohnungen passend zur schaurigen Jahreszeit. Wie gewohnt schaltest du sie über Punkte frei, die du durch Aufgaben und Herausforderungen sammelst.
Bethesda hält sich zu den konkreten Belohnungen knapp. Im Mittelpunkt stehen Gegenstände rund um den roten Mond, der über Appalachia aufgeht.
Alte Seasons kehren zurück
Spannender ist eine neue Funktion, die viele Spieler seit Langem fordern. Mit The Slasher führt Bethesda sogenannte Legacy Seasons ein. Eine frühere Season läuft dabei parallel zur aktuellen, sodass du verpasste Belohnungen nachholen kannst.
Den Anfang macht Season 4 mit dem Titel „Armor Ace and the Power Patrol in Cold Steel”. Sie läuft über die komplette Dauer der aktuellen Season.
Beide Seasons teilen sich dieselben Punkte. Du entscheidest also selbst, wofür du sie ausgibst. Die Gemeinschaft hat bereits abgestimmt, welche Season als Nächstes zurückkehrt: Season 10 folgt mit dem Winterupdate.
Native Fassungen für PS5 und Xbox Series
Die wichtigste technische Neuerung betrifft die Konsolen. Fallout 76 läuft jetzt nativ auf PS5 und Xbox Series, statt nur über die Abwärtskompatibilität.
Wichtig dabei: Die neue Fassung installiert sich nicht automatisch. Du musst das komplette Spiel über die Produktseite im jeweiligen Store neu herunterladen.
| Plattform | Bildrate | Auflösung |
| Xbox Series X | Ziel 60 Bilder pro Sekunde | bis 4K |
| Xbox Series S | Ziel 60 Bilder pro Sekunde | nicht gesondert genannt |
| PS5 | Ziel 60 Bilder pro Sekunde | 1440p |
| PS5 Pro | Ziel 60 Bilder pro Sekunde | bis 4K |
| Xbox One X | nicht gesondert genannt | bis 4K |
| PS4 Pro | nicht gesondert genannt | 1440p |
Hinzu kommt VRR auf Xbox Series und PS5, begrenzt auf 60 Bilder pro Sekunde. Ältere Konsolen bleiben bei 1080p.
Besitzer der alten Fassung bekommen das Upgrade laut Bethesda im Rahmen der Möglichkeiten jeder Plattform. Details zum Ablauf erklären die Hilfeseiten von Xbox und PlayStation.
Laut Bethesda soll die Umstellung vor allem Stabilität und Leistung verbessern. Zugleich kann das Team künftig beide Konsolengenerationen getrennt abstimmen.
Kleinere Datei nach dem großen Download
Zusammen mit dem Update hat Bethesda das Spiel auf allen Plattformen neu verpackt. Das hat eine ungewöhnliche Folge: Der Download fällt diesmal größer aus als üblich, der belegte Speicherplatz sinkt danach aber.
Nach dem Update belegt Fallout 76 folgende Größen:
- PC über Steam: 119 Gigabyte
- PC über den Microsoft Store: 119,7 Gigabyte
- Xbox: 101 Gigabyte
- PlayStation: 92,2 Gigabyte
Konkrete Vergleichswerte zur alten Dateigröße nennt Bethesda nicht. Das Studio verspricht lediglich, dass der Platzbedarf nach der Installation sinkt. Für Konsolenspieler kommt ein zweiter Punkt hinzu. Wer auf die native Fassung umsteigt, lädt das Spiel ohnehin komplett neu herunter. Plane dafür genug Zeit und eine stabile Verbindung ein, gerade bei langsamen Anschlüssen.
Auf dem PC gibt es eine kleine, aber praktische Neuerung. Fallout 76 unterstützt dort jetzt nativ die Controller DualSense und DualShock 4. Wer lieber mit Gamepad spielt, braucht damit keine Zusatzsoftware mehr, gerade am Fernseher ist das bequem.
Einzigartige Waffen neu schmieden
Eine weitere lang gewünschte Funktion betrifft die Ausrüstung. Einzigartige Waffen und Rüstungen lassen sich jetzt an der Werkbank anpassen.
Das ändert sich beim Schmieden:
- Legendäre Modifikationen einzigartiger Gegenstände lassen sich austauschen
- Ein vierter legendärer Slot kann hinzugefügt werden
- Das Wechseln legendärer Modifikationen kostet nun einen festen Betrag an Scrip
- Für einzigartige Gegenstände ist zusätzlich Vault Steel nötig
Der feste Preis beträgt 50 Scrip für Modifikationen mit einem bis drei Sternen und 100 Scrip für vier Sterne. Bei einzigartigen Gegenständen liegt der Betrag allerdings beim Zehnfachen.
Damit bekommen viele alte Lieblingswaffen eine zweite Chance. Gegenstände, die bisher wegen schwacher Modifikationen im Lager verstaubten, lassen sich jetzt an den eigenen Spielstil anpassen.
Für erfahrene Spieler eröffnet das neue Möglichkeiten beim Bau ihrer Figur. Bethesda hat zudem zahlreiche einzigartige Waffen überarbeitet und die Kosten an der Werkbank angepasst. Auch die Verkaufspreise legendärer Gegenstände wurden vereinheitlicht und angehoben. Der Handel mit Beute lohnt sich dadurch spürbar mehr.
Ein Update, das weit über Halloween hinausgeht
The Slasher ist auf den ersten Blick ein saisonales Horrorupdate, doch die eigentliche Stärke liegt woanders. Native Fassungen für aktuelle Konsolen, die Rückkehr alter Seasons und das Anpassen einzigartiger Waffen erfüllen gleich drei lang gehegte Wünsche der Gemeinschaft.
Die Geschichte selbst überzeugt vor allem durch ihre Form. Eine Mordserie, die sich über Wochen entfaltet, gibt einen Grund, regelmäßig zurückzukehren. Ob die einzelnen Abschnitte genug Substanz liefern, zeigt sich allerdings erst im Verlauf.
Positiv fällt auch auf, wie konsequent Bethesda auf Rückmeldungen eingeht. Mehrere Neuerungen stammen direkt aus Abstimmungen und Wünschen der Spieler.
Ärgerlich bleibt der Weg zur nativen Fassung. Dass Spieler das komplette Spiel manuell neu laden müssen, statt automatisch umgestellt zu werden, ist umständlich. Wer den Schritt geht, bekommt dafür aber ein flüssigeres Spiel. Für alle, die Fallout 76 länger nicht gestartet haben, ist jetzt ein guter Zeitpunkt für den Wiedereinstieg, bevor die Mordserie ihren Höhepunkt erreicht.
Häufige Fragen zu The Slasher
Das Update ist für alle Besitzer von Fallout 76 kostenlos. Es erschien am 15. September 2026 auf allen Plattformen. Die Season 26 läuft parallel dazu.
Du musst das Spiel über die Produktseite im jeweiligen Store neu herunterladen. Eine automatische Umstellung gibt es nicht. Danach läuft das Spiel mit dem Ziel von 60 Bildern pro Sekunde.
Auf der PlayStation belegt das Spiel 92,2 Gigabyte, auf der Xbox 101 Gigabyte. Am PC sind es rund 119 Gigabyte. Der Download selbst fällt diesmal größer aus als üblich.
Eine frühere Season läuft parallel zur aktuellen, damit du verpasste Belohnungen nachholen kannst. Den Anfang macht Season 4. Mit dem Winterupdate folgt Season 10.
Das Spiel ist erst ab 18 Jahren freigegeben. The Slasher verstärkt mit seinem Horrorthema diese Ausrichtung. Für jüngere Spieler ist das Update daher nicht geeignet.