Invincible VS erschien am 30. April 2026 für PC, PS5 und Xbox Series X/S. Das Prügelspiel basiert auf der Comic-Serie von Robert Kirkman – wir zeigen erste Eindrücke.
Das Warten hat ein Ende. Skybound Entertainment brachte mit Invincible VS das erste große Kampfspiel im Invincible-Universum auf den Markt. Dabei setzt das Studio auf ein 3-gegen-3-Mannschaftssystem, brutale Kämpfe im Zeichentrick-Look und eine Geschichte, die Robert Kirkman persönlich mitentwickelte. Wir zeigen, was das Spiel bietet und für wen es geeignet ist.
Release-Termin: Wann erschien Invincible VS?
Invincible VS erschien am 30. April 2026 weltweit. Der Release galt gleichzeitig für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Skybound Entertainment kündigte den Titel offiziell im Dezember 2025 bei den Game Awards an. Damals zeigte ein erster Trailer das 3-gegen-3-Kampfsystem in Aktion.
Der Launch verlief ohne verzögerten Start auf einer bestimmten Plattform. Alle drei Versionen erschienen zeitgleich, was für Gleichbehandlung aller Spielergruppen sorgte. Eine Xbox-One-Version wurde nicht veröffentlicht, da das Spiel technisch auf aktuelle Hardware ausgelegt ist.
Plattformen und technische Eckdaten
Das Spiel läuft auf der PlayStation 5 und Xbox Series X/S mit stabilen 60 Bildern pro Sekunde. Auf dem PC ist Windows Voraussetzung. Der Speicherbedarf liegt bei ungefähr 65 Gigabyte. Damit ist der Platzbedarf deutlich geringer als bei vielen anderen aktuellen Titeln.
Eine Version für ältere Konsolen wie PlayStation 4 oder Xbox One wurde nicht bestätigt. Wer auf alter Hardware spielen möchte, hat derzeit keine offizielle Möglichkeit dazu.
Das Entwickler-Studio Quarter Up: Wer steckt dahinter?
Skybound Entertainment gründete eigens für Invincible VS das Studio Quarter Up. Das Team besteht aus ehemaligen Entwicklern des Kampfspiels Killer Instinct. Projektleiter Chris Cao leitete zuvor unter anderem EverQuest Next und DC Universe Online.
Das Kernteam umfasst über 30 Spezialisten. Viele davon bringen Erfahrung aus Studios wie Activision Blizzard, Electronic Arts und Epic Games mit. Diese Mischung aus Kampfspiel-Veteranen und Branchenerfahrung soll die Qualität sichern.
Die Finanzierung des Projekts verlief ungewöhnlich. Skybound nutzte die Crowdfunding-Plattform Republic, um Kapital von Privatanlegern zu sammeln. Über 6.000 Einzelpersonen investierten insgesamt mehr als 500.000 US-Dollar. Das ursprüngliche Mindestziel von 450.000 US-Dollar wurde dabei deutlich übertroffen.
Robert Kirkmans Rolle bei der Entwicklung
Robert Kirkman, der Erfinder der Invincible-Comics, war direkt in die Entwicklung eingebunden. Er überwachte die Authentizität des Spiels und schrieb das Skript für den Geschichten-Modus. Sein bekanntes Zitat dazu lautet: „Es ist schon lange geplant, aber wir machen endlich ein großes Invincible-Spiel.”
Diese direkte Beteiligung des Original-Schöpfers ist selten. Sie garantiert, dass Charaktere und Handlung zum bestehenden Kanon passen. Fans der Comics und der Amazon-Serie dürfen sich auf vertraute Figuren freuen.
Spielprinzip: So funktioniert Invincible VS
Das Herzstück von Invincible VS ist das 3-gegen-3-Wechselsystem. Jeder Spieler wählt drei Kämpfer und kann diese während des Kampfes austauschen. Dieses System ist aus anderen Kampfspielen bekannt und ermöglicht viele verschiedene Taktiken.
Zum Start stehen 18 Kämpfer zur Auswahl. Darunter befinden sich bekannte Figuren aus den Comics sowie eine neu erschaffene Kämpferin namens Ella Mental. Sie kontrolliert die vier Elemente und wurde von Robert Kirkman speziell für das Spiel entwickelt.
Das Spiel richtet sich an ein erwachsenes Publikum. Die Kämpfe spiegeln die brutale Ästhetik der Comic-Vorlage wider. Ein eigenes Blut-System sorgt für einen visuellen Stil, der eng an die Zeichentrickserie angelehnt ist. Der sogenannte Cel-Shading-Look macht Figuren wie gezeichnet aus.
Einzel- und Mehrspieler-Inhalte
Invincible VS bietet sowohl einen Einzelspieler- als auch einen Mehrspieler-Modus. Der Geschichten-Modus ermöglicht das Kennenlernen der Charaktere und ihrer Hintergründe. Erste Berichte aus der Fachpresse loben das Wechselsystem und die präzise Steuerung.
Ein Kritikpunkt aus frühen Tests betrifft die Kürze der Geschichte. Die Hauptkampagne soll im Vergleich zu anderen Spielen des Genres eher kurz ausfallen. Langfristig plant Skybound jedoch regelmäßige Inhalte nach dem Launch, darunter neue Kämpfer und Saison-Pässe.
Die Kämpfer-Riege: 18 Charaktere zum Start
Invincible VS startet mit einer Auswahl von 18 Kämpfern. Diese Zahl ist für ein neues Kampfspiel solide. Die folgende Liste zeigt die Eckdaten der Startbesetzung:
- 18 spielbare Charaktere sind ab Tag eins verfügbar
- Ella Mental ist die erste exklusiv für das Spiel erschaffene Figur
- Weitere Charaktere sollen als Download-Inhalte folgen
Die meisten Kämpfer stammen direkt aus den Comics oder der Animationsserie. Ella Mental ist die einzige komplett neue Figur, die Robert Kirkman mitentwickelte. Sie erweitert den offiziellen Kanon und gilt als echte Neuerung.
Vergleich: Invincible VS gegen andere Kampfspiele
| Merkmal | Invincible VS (2026) | Typisches Kampfspiel |
| Kampfsystem | 3-gegen-3-Wechsel | Oft 1-gegen-1 |
| Charakterzahl zum Start | 18 | Meist 15–25 |
| Grafik-Stil | Cel-Shading | Variiert |
| Blut-System | Ja, detailliert | Selten so ausgeprägt |
| Story-Modus | Vorhanden, kurz | Oft optional |
| Post-Launch-Inhalte | Fest geplant | Nicht immer |
| Plattformen | PC, PS5, Xbox Series | Variiert |
Die Tabelle zeigt, dass Invincible VS im Genre-Vergleich eine klare Nische besetzt. Das Wechselsystem und der starke visuelle Stil heben das Spiel ab. Der kurze Geschichten-Modus bleibt ein Kritikpunkt.
Technische Details und Systemanforderungen
Invincible VS läuft auf der PlayStation 5 und Xbox Series X mit 60 Bildern pro Sekunde stabil. Die Bildrate sorgt für flüssige Kämpfe ohne Ruckler. Auf dem PC hängt die Leistung von der eingesetzten Hardware ab.
Der Speicherbedarf von rund 65 Gigabyte ist überschaubar. Wer das Spiel auf einer SSD installiert, profitiert von kürzeren Ladezeiten. Eine genaue PC-Mindestanforderung hat Skybound bislang nicht offiziell veröffentlicht – diese Information ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bestätigt.
Das Spiel nutzt einen Cel-Shading-Grafikstil. Dieser lässt Figuren wie aus einem Zeichentrickfilm aus. Gleichzeitig bleibt der visuelle Stil auch auf weniger leistungsstarker Hardware gutaussehend.
Editionen und Preise: Welche Version passt?
| Edition | Inhalt | Besonderheit |
| Standard | Basisspiel mit 18 Charakteren | Kein zusätzlicher Inhalt |
| Premium | Basis + Saison-Pass | Zugang zu künftigen Kämpfern |
| Digitale Deluxe | Basis + Extras + frühes Skin-Paket | Kosmetische Boni |
Genaue Preise für alle Editionen hat Skybound offiziell noch nicht vollständig bestätigt. Die Standard-Version wird branchenüblich bei etwa 60 bis 70 Euro erwartet. Der Saison-Pass soll neue Kämpfer und Inhalte über mehrere Monate hinweg liefern.
Wer langfristig spielen möchte, fährt mit der Premium-Edition besser. Gelegenheitsspieler kommen mit der Standard-Version aus. Post-Launch-Inhalte lassen sich auch nachträglich einzeln kaufen.
Erste Eindrücke: Was sagen frühe Tests?
Erste Berichte aus der Fachpresse fallen überwiegend positiv aus. Besonders das Wechselsystem und die präzise Steuerung werden gelobt. Das Spiel fühlt sich laut frühen Spielberichten direkt und flüssig an.
Die kurze Hauptkampagne gilt hingegen als schwächster Punkt. Wer hauptsächlich Einzelspieler-Inhalte sucht, könnte enttäuscht werden. Der Mehrspieler-Modus soll dagegen langfristig für Wiederspielwert sorgen.
Auf großen Bewertungsportalen ordnen erste Reviews das Spiel als soliden Genre-Einstieg ein. Internationale Redaktionen heben die Bildschirmpräsenz der Charaktere und den authentischen Stil hervor. Kritik richtet sich fast ausschließlich gegen den Umfang der Geschichte.
Für wen lohnt sich Invincible VS?
Fans der Invincible-Comics und der Animationsserie auf Amazon Prime Video finden ein treues Abbild ihrer Lieblingscharaktere. Robert Kirkmans direkte Beteiligung garantiert Authentizität. Wer die Vorlage kennt, bekommt viele bekannte Gesichter.
Kampfspiel-Fans mit Vorliebe für Teamsysteme kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Das 3-gegen-3-System bietet taktische Tiefe. Die präzise Steuerung macht das Spiel auch für Einsteiger zugänglich.
Wer hingegen lange Einzelspieler-Erlebnisse bevorzugt, sollte die kurze Kampagne bedenken. Geplante Erweiterungen könnten diesen Punkt langfristig verbessern. Zum aktuellen Zeitpunkt liegt der Fokus klar auf dem Mehrspielererlebnis.
Invincible VS verdient eine faire Chance
Invincible VS liefert solide Grundlagen für ein neues Kampfspiel-Franchise. Das Studio Quarter Up bewies, dass Kampfspiel-Erfahrung auf eine starke Lizenz treffen kann. Der Cel-Shading-Stil und das Blut-System treffen die Vorlage genau.
Die kurze Kampagne bleibt ein echter Schwachpunkt. Allerdings plant Skybound langfristige Inhalte, die das Spiel nach und nach erweitern. Diese Strategie kennt man aus anderen erfolgreichen Live-Service-Kampfspielen.
Das Crowdfunding-Modell über Republic zeigte, dass Fans direkt in Projekte investieren wollen. Über 6.000 Investoren sammelten mehr als 500.000 US-Dollar. Diese Unterstützung spricht für eine loyale Gemeinschaft hinter dem Spiel.
Wer Invincible kennt und Kampfspiele mag, findet hier einen lohnenden Titel. Alle anderen sollten den Mehrspielermodus ausprobieren, bevor sie entscheiden.
Häufig gestellte Fragen
Invincible VS erschien am 30. April 2026 weltweit für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Alle drei Versionen starteten gleichzeitig ohne Plattform-Exklusivität.
Zum Launch stehen 18 Kämpfer bereit. Darunter befindet sich die exklusiv für das Spiel entwickelte Figur Ella Mental. Weitere Charaktere sollen als Download-Inhalte nach dem Launch folgen.
Invincible VS nutzt ein 3-gegen-3-Wechselsystem. Spieler wählen drei Figuren und wechseln während des Kampfes zwischen ihnen. Dieses System ermöglicht taktische Kombinationen und unterschiedliche Spielstile.
Das Spiel benötigt ungefähr 65 Gigabyte Speicherplatz. Das ist für einen aktuellen Titel vergleichsweise kompakt. Eine SSD wird für kürzere Ladezeiten empfohlen.
Ja, Invincible VS besitzt einen Geschichten-Modus. Robert Kirkman schrieb das Skript persönlich. Erste Tests kritisieren allerdings die Kürze der Kampagne. Der Mehrspieler-Modus bildet den Hauptinhalt des Spiels.