Ember Lab hat bei der State of Play am 12. Februar Kena: Scars of Kosmora angekündigt – das Sequel zu Kena: Bridge of Spirits aus 2021. Das Spiel erscheint 2026 für PS5 und PC. Der Trailer zeigte eine reifere Kena, düstere Atmosphäre und neue Gameplay-Mechaniken. Statt Geister der Toten zu heilen, hilft Kena jetzt den Lebenden.
Kosmora ist eine neue Region, die von einer mysteriösen Korruption befallen ist. Kena muss die Quelle finden und stoppen, bevor alles zerstört wird. Ember Lab verspricht ein größeres, dunkleres, erwachseneres Sequel – während sie den Charme des Originals beibehalten. Für Fans des ersten Spiels ist das großartige News. Kena war einer der besten Indie-Releases 2021.
Was ist Kena: Bridge of Spirits?
Falls du das Original verpasst hast: Kena: Bridge of Spirits war ein Action-Adventure von Ember Lab, einem kleinen Studio, das vorher nur Animations-Arbeit machte. Das Spiel sah aus wie ein Pixar-Film – wunderschöne Grafik, emotionale Story, niedliche “Rot”-Kreaturen (kleine schwarze Geister, die dir helfen). Du spieltest Kena, eine junge “Spirit Guide”, die Geister der Toten zur Ruhe brachte.
Das Gameplay war eine Mischung aus Zelda (Exploration, Puzzle) und Souls-lite (schwierige Bosskämpfe). Die Story war emotional, mit Themen wie Tod, Trauer, Vergebung. Es war kein perfektes Spiel – die Kämpfe waren manchmal frustrierend, die Steuerung hakelig – aber die Atmosphäre und Grafik waren atemberaubend. Es verkaufte gut und bekam sehr positive Reviews.
Jetzt kommt das Sequel, und Ember Lab hat aus Fehlern gelernt.
| Kena: Bridge of Spirits vs Kosmora | Original | Sequel |
| Protagonist | Junge Kena | Reifere Kena |
| Fokus | Geister der Toten heilen | Lebende retten |
| Ton | Hoffnungsvoll, emotional | Dunkler, ernster |
| Setting | Wald, Dörfer | Kosmora-Region (korrupt) |
Kena ist erwachsen geworden
Der größte Unterschied: Kena ist älter und reifer. Im Original war sie jung, naiv, lernend. Im Trailer zu Scars of Kosmora sieht sie härter, erfahrener, battle-scarred aus. Sie trägt dunklere Kleidung, ihre Haltung ist selbstbewusster. Ember Lab sagt, Jahre sind zwischen den Spielen vergangen. Kena hat viele Geister geheilt, viele Kämpfe überlebt. Sie ist nicht mehr die naive Spirit Guide – sie ist eine Kriegerin.
Das spiegelt sich im Ton wider. Bridge of Spirits war hoffnungsvoll trotz Tod und Trauer. Scars of Kosmora sieht düsterer aus. Der Trailer zeigte brennende Wälder, korrupte Kreaturen, zerstörte Dörfer. Die Musik war dramatischer, weniger verspielt. Ember Lab will ein erwachseneres Spiel machen – ohne den Charme zu verlieren.
Ein interessanter Twist: Kena hilft jetzt Lebenden, nicht Toten. Im Original gingst du in Erinnerungen von Geistern und halfst ihnen, Frieden zu finden. Im Sequel rettest du Menschen vor der Korruption in Echtzeit. Das ändert die Dynamik – mehr Urgency, mehr Konsequenzen.
Kosmora – Die neue Region
Kosmora ist eine bisher unbekannte Region in Kenas Welt. Der Trailer zeigte dichte Wälder, aber verdorben. Bäume sind schwarz, Flüsse sind giftig, Tiere sind mutiert. Eine mysteriöse Macht namens “The Scar” (die Narbe) hat Kosmora infiziert. Ember Lab sagt, The Scar ist eine physische und metaphorische Wunde – die Region leidet, und Kena muss sie heilen.
Das Setting erinnert an Princess Mononoke – Natur vs. Korruption. Ember Lab liebt Ghibli-Filme (Bridge of Spirits war offensichtlich davon inspiriert), und Kosmora setzt das fort. Die Grafik sieht noch besser aus als das Original. Volumetrisches Licht, detaillierte Texturen, flüssige Animationen. Falls das auf PS5 läuft wie der Trailer zeigt, ist es eines der schönsten Spiele 2026.
Das Spiel ist größer als Bridge of Spirits. Ember Lab verspricht mehr Gebiete, längere Spielzeit, komplexere Level-Designs. Das Original war relativ kurz (10-12 Stunden), Kosmora wird wahrscheinlich 15-20 Stunden sein.
Neue Features im Trailer:
- Größere, offenere Levels
- Neue Waffen (Kena hatte vorher nur einen Stab)
- Düsterere Atmosphäre
- Fokus auf Lebende statt Tote
- The Scar als Haupt-Antagonist
Gameplay-Verbesserungen
Ember Lab hat versprochen, das Kampfsystem zu verbessern. Bridge of Spirits hatte Probleme: Die Kamera war manchmal schlecht, Parry-Timing war zu eng, Bosse waren unfair schwer. Fans kritisierten das stark. Ember Lab hörte zu.
Scars of Kosmora soll zugänglicher sein, aber immer noch herausfordernd.
Neue Features:
- Besseres Kamerasystem
- Mehr Waffen-Optionen (Stab + ??)
- Überarbeitete Rot-Mechaniken (die kleinen Geister helfen anders)
- Weniger frustrierende Bosskämpfe
- Difficulty-Optionen (das Original hatte keine)
Der Trailer zeigte Kena mit neuen Moves: Dash-Angriffe, Luftcombos, spezielle Rot-Summons. Es sieht flüssiger aus als Bridge of Spirits. Hoffentlich fühlt es sich auch so an.
Die Rot sind zurück – die niedlichen schwarzen Kreaturen. Im Original sammeltest du sie und nutztest sie für Puzzle und Combat. In Kosmora scheinen sie wichtiger zu sein. Der Trailer zeigte hunderte Rot gleichzeitig – vielleicht kannst du größere Armeen kontrollieren?
Story und Themen
Ember Lab schweigt über Details, aber der Trailer deutet an: The Scar ist nicht nur eine physische Bedrohung, sondern auch emotional/spirituell. Kena trägt ihre eigenen “Scars” (Narben) – Traumata von vergangenen Kämpfen. Das Spiel wird wahrscheinlich Themen wie Heilung, Trauma, Vergebung (wie das Original) behandeln, aber düsterer.
Ein Charakter im Trailer sah aus wie ein Mentor oder alter Freund. Vielleicht gibt es NPCs, die Kena auf ihrer Reise helfen? Bridge of Spirits war relativ einsam (nur Kena und die Geister). Kosmora könnte lebendiger sein.
Die Frage: Ist The Scar ein Endgegner oder etwas Abstrakteres? Ember Lab mag symbolische Antagonisten. Vielleicht ist The Scar die Manifestation von Kenas eigenem Trauma, und sie muss sich selbst heilen, um die Welt zu heilen. Das wäre sehr Ghibli.
Häufig gestellte Fragen
Im Jahr 2026, allerdings gibt es bisher kein konkretes Datum.
Wahrscheinlich nein, aber es hilft, die Welt zu verstehen.
Ja, sie sind im Trailer zu sehen.
Ja, Ember Lab bestätigt einen dunkleren Ton.

