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Kraven The Hunter: Neuer Marvel-Film wird zum großen Kino-Flop

Mit Kraven The Hunter schickte Marvel ein neues Spider-Man-Spin-off auf die Kinoleinwand, auf dem von Anfang an enorme Hoffnungen ruhten. Erfüllen konnte Kraven The Hunter diese aber nicht. Die Produktion wurde zum krachenden Misserfolg. Auch in Deutschland blieb der Erfolg des Films auf der großen Leinwand aus. Dass sich die Produktion nicht durchsetzen kann, dürfte wohl auch für die Pessimisten bei Sony eine echte Überraschung gewesen sein

Sony sicherte sich Ende der 1990er-Jahre Spider-Man-Rechte

Selbst für eingefleischte Spider-Man-Fans dürfte es schlichtweg überraschend gewesen sein, dass Sony hinter der Produktion von Kraven The Hunter steckt. Tatsächlich hat sich der Playstation-Hersteller aber schon Ende der 1990er-Jahre die nötigen Spider-Man-Rechte gesichert. Sie schließen sämtliche Medien, aber eben auch Videospiele ein. Sony brachte in der Vergangenheit schon mehrere Kinofilme, zum Beispiel mit Andrew Garfield und auch Tobey Maguire auf den Weg. Nach den ersten Erfolgen entschied sich Sony schließlich noch für einen Deal mit Disney. Damit war es dem Konzern nun auch möglich, Tom Holland eine Bühne zu geben und ihn als neuen Spider-Man ins Rennen zu schicken.

Für das traditionsreiche Filmstudio Sony Pictures zahlte sich diese Entscheidung durchaus aus. Die Spider-Man-Trilogie entwickelte sich zu einem riesigen Erfolg. Die Spider-Verse-Filme, die animiert waren, profitierten von dem allgemeinen Erfolg und entwickelten sich für Sony ebenso zum Triumph. Beim SSU sieht es nun aber anders aus.

Spider-Man Bösewichte und Nebenfiguren sollten große Leinwand erobern

Mit Sony’s Spider-Man Universe hatte der Produzent vor allem ein großes Ziel: Sowohl die Bösewichte als auch die Nebenfiguren aus Spider-Man sollten in einzelnen Produktionen die Kinoleinwand erobern. Bei Venom, dem schwarzen Spider-Man, schien dieser Grundgedanke auch noch aufzugehen. Doch schon bei Morbius und Madame Web wendete sich das Blatt und die Produktionen entwickelten sich für das Filmstudio von Sony zum echten Desaster.

Die beiden Filme waren im Kino ein echter Flopp. Doch Sony musste noch eine weitere Niederlage einstecken.

Kraven the Hunter überzeugt im Kino nicht

Sony steckte nach den jüngsten Misserfolgen alle Hoffnungen in Kraven the Hunter. Mit der neuen Produktion wollte sich das Filmstudio vor allem glimpflich aus der Affäre ziehen. Doch Kraven the Hunter startete gemeinsam mit “Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim”. Insgesamt fiel die Konkurrenz aber schwach aus. Sowohl Gladiator 2 als auch der Disney-Kracher Vaiana 2 sowie Mufasa: Der König der Löwen schienen letzten Endes keine große Gefahr für den neuen Marvel-Film zu sein. Doch die Bilanz an den Kinokassen zeigt ein anderes Bild.

Schon in den USA fehlte der große Durchbruch von Kraven the Hunter. Der Film erzielte am ersten Wochenende nur magere 11 Millionen US-Dollar. Damit schnitt die Produktion noch schlechter ab als die letzten beiden Sony-Misserfolge Madame Web und Morbius.

Auch der Kinostart in Deutschland konnte das Ruder nicht herumreißen. Sony dürfte auch hierzulande mit seiner neuen Produktion keine großen Erfolge feiern. In den Kino-Charts landet Kraven the Hunter nur auf dem sechsten Platz.

Kraven the Hunter wohl bald auf digitalen Plattformen

Die schlechte Bilanz dürfte Kraven the Hunter zu einem neuen Kandidaten für die gängigen digitalen Plattformen machen. So liegt es nahe, dass die Produktion wohl schon in Kürze bei Amazon Prime Video zu sehen sein wird. Ob sie aber auch den Sprung zu Netflix schafft, ist noch offen. Hier steht auch ein möglicher Startzeitpunkt noch in den Sternen. Für die schlechte Kino-Performance dürften letztendlich aber auch die eher schlechten Bewertungen verantwortlich sein, die manch einen potenziellen Zuschauer von einem Kinobesuch sicherlich abhalten.

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Maria Lengemann ist 37, Gamerin aus Leidenschaft, Thriller-Autorin und Serienjunkie. Sie ist seit 14 Jahren selbstständig und journalistisch auf den Hardware- und Gaming-Bereich spezialisiert.

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