Zwölf Spieler, vier Teams, ein Ziel – Project ZETA bringt ein neues Spielprinzip auf den PC. Krafton veröffentlicht den Titel gemeinsam mit dem Studio Nirvanana. Die erste globale Testphase lief im Juni 2026 erfolgreich ab.
Außerdem ist das Spiel derzeit auf der Gamescom in Köln spielbar. Dieser Artikel erklärt, wie Project ZETA funktioniert, was die 14 Helden leisten und warum das Spielprinzip rund um das Objekt „Prism” so besonders ist.
Was ist Project ZETA überhaupt?
Project ZETA ist ein taktisches Actionspiel für den PC. Entwickelt wird es vom Studio Nirvanana, der weltweite Vertrieb liegt bei Krafton. Das Spiel erscheint auf der Plattform Steam. Bisher gibt es keinen offiziell bestätigten Erscheinungstermin für die Vollversion. Stattdessen läuft die Entwicklung aktuell über öffentliche Testphasen.
Das Spielprinzip unterscheidet sich deutlich von klassischen Teamkämpfen. Normalerweise treten in solchen Spielen zwei Teams gegeneinander an. Project ZETA geht einen anderen Weg: Vier Teams mit je drei Spielern kämpfen gleichzeitig auf einer Karte. Das ergibt insgesamt zwölf aktive Mitspieler pro Runde. Dadurch entstehen ständig wechselnde Situationen, da jedes Team gleichzeitig Gegner und Konkurrent ist.
Das Herzstück: Der Prism-Modus
Das zentrale Spielziel dreht sich um ein Objekt namens „Prism”. Teams müssen dieses Objekt zunächst auf der Karte finden und sichern. Danach transportieren sie das Prism zu einem festgelegten Punkt. Welches Team das Objekt erfolgreich abliefert, gewinnt die Runde.
Dabei sind alle anderen Teams gleichzeitig aktiv. Jedes Team kann dem Träger das Prism entreißen. Das sorgt für dynamische Kämpfe und ständigen Strategiewechsel. Eine Runde im sogenannten Aran-Modus dauert laut offiziellen Angaben rund 24 Minuten.
Warum das Spielprinzip besonders ist
Das 4-gegen-4-gegen-4-Format erzwingt taktisches Denken auf mehreren Ebenen. Wer greift wen an? Wann ist es klug, eine andere Gruppe kämpfen zu lassen? Diese Fragen entstehen automatisch aus der Spielstruktur. Damit bietet Project ZETA mehr als klassische Teamkämpfe – es fordert Planung, Reaktion und Kooperation gleichzeitig.
Außerdem verhindert das Format, dass ein Team sich einfach versteckt und abwartet. Alle vier Teams bewegen sich aktiv auf der Karte. Das Prism liegt nicht still – wer es hat, wird sofort zum Ziel aller anderen.
14 Helden und vier Klassen im Überblick
Zum aktuellen Stand sind 14 Helden spielbar. Diese Charaktere sind in vier verschiedene Klassen eingeteilt. Jede Klasse übernimmt eine bestimmte Rolle im Team. Dadurch entsteht ein ausgewogenes Teamgefüge mit klaren Aufgaben.
Die folgende Tabelle zeigt die Struktur des Heldenkaders
| Kategorie | Anzahl |
| Spielbare Helden gesamt | 14 |
| Heldenklassen | 4 |
| Spieler pro Team | 3 |
| Teams pro Runde | 4 |
| Spieler gesamt pro Runde | 12 |
Die genauen Namen aller Klassen sind bisher nicht vollständig offiziell veröffentlicht. Bestätigt ist jedoch, dass jede Klasse auf eine andere Spielweise ausgelegt ist. Einige Helden unterstützen das Team, andere übernehmen Angriffs- oder Verteidigungsrollen. Fachpublikationen, die den Titel bereits anspielen konnten, beschreiben die Heldenauswahl als vielfältig und taktisch sinnvoll.
Wie die Klassenstruktur das Spiel beeinflusst
Wer ein Team aufstellt, muss die Klassenkombination sorgfältig wählen. Drei Spieler pro Team bedeuten: Jeder Platz zählt. Wählt das Team drei Angreifer, fehlt der Rückhalt bei Verteidigung.
Wählt es hingegen nur Unterstützer, fehlt der Schaden im direkten Kampf. Diese Balance ist ein zentraler Teil des Spielkonzepts. Erste Tests zeigen, dass die Auswahl der Helden maßgeblich über Sieg oder Niederlage entscheidet.
Von Korea zur Welt: Die Testphasen im Rückblick
Project ZETA startete zunächst mit Tests in Südkorea. Krafton weitete die Tests schrittweise auf andere Regionen aus. Am 12. Juni 2026 kündigte Krafton offiziell den ersten globalen Community-Test an. Ziel war es, Spielerfeedback aus Nordamerika und Europa zu sammeln. Am 25. Juni 2026 startete dieser Test dann tatsächlich über Steam.
Durch die internationale Testphase konnten die Entwickler wichtige Daten zur Serverstabilität und zum regionalen Balancing sammeln. Spieler aus unterschiedlichen Zeitzonen testeten gleichzeitig – eine wichtige Voraussetzung für den späteren Betrieb. Am 24. August 2026 startete dann der zweite große globale Community-Test. Dieser umfasst Verbesserungen bei der Serverstabilität sowie Anpassungen der Spielbalance.
Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Entwicklungsstationen:
| Datum | Ereignis |
| 12. Juni 2026 | Ankündigung des ersten globalen Community-Tests |
| 25. Juni 2026 | Start des ersten globalen Tests via Steam |
| 16. Juli 2026 | Bestätigung der Gamescom-Teilnahme |
| 04. August 2026 | Veröffentlichung neuer Gameplay-Details |
| 21. August 2026 | Bestätigung des Standorts in Halle 9 der Gamescom |
| 24. August 2026 | Start des zweiten globalen Community-Tests |
Project ZETA auf der Gamescom 2026
Seit dem 21. August 2026 ist Project ZETA auf der Gamescom in Köln spielbar. Der Krafton-Stand befindet sich in Halle 9 der Messe. Besucher können das Spiel dort direkt ausprobieren und sich selbst ein Bild von der Spielmechanik machen. Die Gamescom gehört zu den größten Spielemessen weltweit, weshalb die Präsenz dort ein wichtiges Signal für die internationale Ausrichtung des Titels ist.
Krafton gab bereits am 16. Juli 2026 bekannt, dass Project ZETA ein zentraler Bestandteil des Messeauftritts sein würde. Am 4. August 2026 folgten dann detaillierte Informationen zu Spielwelten und Gameplay. Damit baute Krafton die Kommunikation rund um die Messe gezielt auf.
Was die Gamescom für Project ZETA bedeutet
Die Messe bietet dem Studio die Möglichkeit, direkt mit der Spielercommunity zu interagieren. Feedback von Messebesuchern fließt typischerweise in die weitere Entwicklung ein. Da sich Project ZETA noch in der Testphase befindet, ist dieses Feedback besonders wertvoll. Internationale Redaktionen, die das Spiel auf der Messe anspielen konnten, beschreiben die Steuerung als direkt und die Spielgeschwindigkeit als hoch.
Technische Voraussetzungen für den PC
Project ZETA erscheint ausschließlich für den PC. Eine Konsolenversion ist nicht geplant, jedoch ist Crossplay zwischen PC und Konsolen für den finalen Betrieb vorgesehen. Das bedeutet: PC-Spieler könnten später gegen Konsolenspieler antreten. Offiziell bestätigt ist die Crossplayfunktion, aber einen konkreten Zeitplan dafür gibt es noch nicht.
Die Mindestanforderungen für den PC sind überschaubar:
- Arbeitsspeicher: mindestens 16 GB RAM
- Speicherplatz: mindestens 9 GB freier Speicher
- Grafikkarte (Minimum): NVIDIA GTX 1060 mit 6 GB oder AMD RX 5500XT
- Grafik-Schnittstelle: DirectX Version 12
Das Spiel läuft also auch auf älteren Systemen, sofern die Grafikkarte DirectX 12 unterstützt. Neuere Systeme profitieren natürlich von besserer Darstellung und stabileren Bildraten.
KI in der Entwicklung: Werkzeug, kein Ersatz
Nirvanana setzt bei der Entwicklung von Project ZETA auf KI-basierte Werkzeuge. Diese helfen beim Erstellen von Spielinhalten. Wichtig ist dabei: Die kreative Kontrolle liegt weiterhin bei den menschlichen Entwicklern. KI übernimmt unterstützende Aufgaben, trifft aber keine gestalterischen Entscheidungen. Das Studio betont diesen Unterschied ausdrücklich in der offiziellen Kommunikation.
Das steckt im Spielkonzept: Übersicht der Kernpunkte
Wer Project ZETA verstehen will, findet hier die wichtigsten Punkte zusammengefasst:
- Spielstruktur: 4 Teams à 3 Spieler kämpfen gleichzeitig (12 Spieler gesamt)
- Spielziel: Das Objekt „Prism” sichern und zum Zielpunkt transportieren
- Heldensystem: 14 spielbare Charaktere in 4 verschiedenen Klassen
- Spielmodus: Der Aran-Modus dauert durchschnittlich 24 Minuten
- Plattform: PC via Steam, Crossplay mit Konsolen geplant
- Preis: Bisher kein offizieller Verkaufspreis in Euro bestätigt
Project ZETA: Was dieser Titel für die Gaminggemeinde bedeutet
Project ZETA zeigt, dass das taktische Genre neue Ideen verträgt. Das 4-gegen-4-gegen-4-System schafft eine Spielsituation, die mit herkömmlichen Ansätzen nicht vergleichbar ist. Statt zwei Parteien kämpfen vier gleichzeitig – das verändert jeden Aspekt der Taktik.
Krafton hat durch die bisherigen Tests gezeigt, dass das Studio auf Spielerfeedback reagiert. Die Anpassungen beim zweiten Community-Test belegen das konkret. Zudem sorgt die Gamescom-Präsenz dafür, dass das Spiel nun einem breiten internationalen Publikum bekannt wird.
Ob Project ZETA langfristig erfolgreich wird, hängt von der finalen Umsetzung ab. Bisher sprechen die Testphasen und das positive Feedback aus der Spielerschaft für das Konzept. Wer taktische Herausforderungen schätzt und offen für neue Spielprinzipien ist, sollte Project ZETA im Blick behalten.
Häufige Fragen zu Project ZETA
Bisher ist kein offizieller Preis in Euro bestätigt. Das Geschäftsmodell ist noch nicht final kommuniziert. Es empfiehlt sich, die offizielle Steam-Seite regelmäßig zu prüfen.
Ein konkretes Erscheinungsdatum für die Vollversion ist bisher nicht bestätigt. Das Spiel befindet sich aktuell in der Community-Testphase.
Pro Runde spielen insgesamt zwölf Spieler. Diese sind in vier Teams mit je drei Personen aufgeteilt.
Derzeit erscheint das Spiel nur für den PC. Crossplay zwischen PC und Konsolen ist für den späteren Betrieb geplant, aber noch nicht offiziell terminiert.
Das Prism ist das zentrale Spielobjekt. Teams müssen es auf der Karte sichern und zu einem Zielpunkt transportieren. Wer das Prism erfolgreich abliefert, gewinnt die Runde.