Ready or Not – die First-Person-SWAT-Team-Simulation, die dafür bekannt ist, dass sie vor Gewalt und starker Grafik nicht zurückschreckt – hat zwangsläufig einige zensorische Anpassungen erfahren.
Um das Spiel auf Konsolen veröffentlichen zu können, mussten sie unter anderem die Gewalt im Spiel etwas zurückschrauben, um die PEGI 18-Normen zu erfüllen. Doch das kam nicht bei allen gut an.
Vor allem die PC-Garde hat dafür wenig Verständnis. Sie können das Spiel nun schon seit einiger Zeit in seiner vollen Pracht spielen, wobei die Art der angebotenen Inhalte ziemlich intensiv sein kann. Nacktheit, Misshandlung von minderjährigen NSCs und Verstümmelungen sind Dinge, mit denen Ready or Not früher nicht gegeizt hat, die jetzt aber eine deutliche Abwertung erfahren haben. Und das färbt auf die PC-Gemeinde ab, die Steam wegen dieser Änderung mit negativen Kritiken bombardiert hat.
Obwohl die PC-Unterstützer es für eine Frechheit halten, dass Void Interactive auch ihre Version zensiert hat, sagt der Entwickler, er habe keine andere Wahl gehabt. Um das Spiel ohne unvorhergesehene Probleme zu aktualisieren, muss man das Spiel auf allen Plattformen identisch halten. Wenn sie das nicht tun, ist das Risiko, dass ein Update negative Auswirkungen hat, zu groß, es sei denn, sie entwickeln separate Updates für PC und Konsole. Außerdem wäre es für die Server nicht so gut, wenn sie verschiedene Versionen des Spiels laufen lassen müssten.
Void Interactive sagt, dass die Änderungen im Spiel so minimal sind, dass sie wahrscheinlich nicht bemerkt worden wären, wenn sie nicht erwähnt worden wären, aber im Sinne der Transparenz hat das Studio beschlossen, sie trotzdem zu erwähnen.

