Samsung hat auf der Gamescom 2026 in Köln zwei neue externe Speicherlösungen vorgestellt. Die Portable SSD P9 und die P7 setzen erstmals auf den USB4-Standard, während der weltweite Verkaufsstart bereits heute am 31. August 2026 erfolgt.
Beide Modelle richten sich an Spieler mit riesigen Spielebibliotheken, denn moderne Titel füllen Speicherplatz schneller als je zuvor. Zudem punkten die Laufwerke mit robustem Gehäuse und deutlich gesteigerter Energieeffizienz. Dieser Beitrag fasst alle bestätigten Fakten zu Geschwindigkeit, Kapazität und Preisen zusammen.
Verkaufsstart und Termine: Wann gibt es die neuen SSDs?
Samsung enthüllte die P9 und P7 offiziell am 26. August 2026 während der Gamescom in Deutschland. Fachpublikationen bestätigten am 27. August 2026 die finalen technischen Daten nach ersten Hands-on-Tests vor Ort. Der weltweite Handel führt beide Serien ab dem heutigen 31. August 2026, wobei kein Vorbestellzeitraum notwendig war. Käufer finden die Laufwerke somit ab sofort im Fachhandel sowie online. Diese zügige Umsetzung zwischen Vorstellung und Marktstart ist bei Speicherprodukten eher selten.
USB4 als technischer Wendepunkt für externe Speicher
Der Wechsel auf USB4 markiert einen echten Sprung gegenüber der Vorgängergeneration. Frühere Modelle nutzten USB 3.2 Gen 2×2, das theoretisch auf 20 Gbit/s begrenzt war. USB4 erlaubt hingegen deutlich höhere Datenraten, wodurch Samsung die Leistungsgrenze der P9-Serie auf 4.000 MB/s anheben konnte.
Dadurch verdoppelt sich die Geschwindigkeit gegenüber der vorherigen Serie nahezu. Gamer profitieren besonders bei großen Installationsdateien, denn Ladezeiten sinken merklich. Auch beim Kopieren kompletter Spielebibliotheken macht sich der Unterschied deutlich bemerkbar.
Leistungsdaten im direkten Vergleich
Die P9 gilt als Flaggschiff und erreicht maximale Lese- sowie Schreibgeschwindigkeiten von jeweils 4.000 MB/s. Die P7 bietet ebenfalls USB4-Anschluss, bleibt bei der maximalen Kapazität jedoch etwas kleiner. Folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede zwischen beiden Serien im Überblick.
| Merkmal | Samsung Portable SSD P9 | Samsung Portable SSD P7 |
| Schnittstelle | USB4 | USB4 |
| Max. Lesegeschwindigkeit | 4.000 MB/s | bis zu 4.000 MB/s |
| Max. Schreibgeschwindigkeit | 4.000 MB/s | Herstellerangabe folgt |
| Max. Kapazität | 8 TB | 4 TB |
| Effizienzsteigerung Lesen | über 300 % gegenüber Vorgänger | keine Angabe |
| Effizienzsteigerung Schreiben | über 400 % gegenüber Vorgänger | keine Angabe |
Beide Serien sind somit klar auf unterschiedliche Zielgruppen zugeschnitten. Während die P9 maximale Leistung liefert, positioniert sich die P7 als etwas günstigere Alternative. Dennoch profitieren beide Modelle vom gleichen USB4-Fundament.
Speicherkapazitäten für jede Spielebibliothek
Samsung bietet die P-Serie in vier Kapazitätsstufen an. Dadurch findet praktisch jeder Nutzer die passende Größe für seinen Bedarf. Folgende Übersicht zeigt die verfügbaren Varianten:
- 1 TB für kleinere Sammlungen und mobile Nutzung zwischendurch
- 2 TB als solide Basis für aktive Gamer mit mehreren großen Titeln
- 4 TB für umfangreiche Bibliotheken samt Zusatzinhalten und Erweiterungen
- 8 TB als weltweit erste portable USB4-SSD dieser Kapazität von Samsung
Besonders die 8-TB-Variante der P9 sticht heraus, denn sie bietet Platz für hunderte moderne Blockbuster-Titel gleichzeitig. Wer regelmäßig neue Spiele installiert und alte nicht löschen möchte, findet hier eine praktische Lösung. Auch Inhaltsersteller mit hochauflösendem Videomaterial profitieren von der großen Kapazität.
Gehäuse, Schutzklasse und Software im Alltag
Beide Modelle verfügen über ein robustes Gehäusedesign, das speziell für mobile Nutzung entwickelt wurde. Die Laufwerke halten Stürze aus größeren Höhen aus, während sie zusätzlich gegen Staub und Wasser geschützt sind. Diese Eigenschaften machen die SSDs besonders alltagstauglich für unterwegs. Wer die Laufwerke im Rucksack transportiert oder auf Reisen nutzt, muss sich also weniger Sorgen machen.
Zur Verwaltung kommt zudem die Samsung Magician Software zum Einsatz. Über diese lassen sich Leistung optimieren und der Zustand des Laufwerks überwachen. Dadurch bleibt die Kontrolle über die eigene Hardware jederzeit einfach möglich. Auch Firmware-Updates lassen sich darüber komfortabel einspielen.
Wärmemanagement und Energieeffizienz als stille Stärken
Bei hohen Übertragungsraten entsteht zwangsläufig Wärme, wodurch Drosselung droht. Samsung implementiert deshalb eine verbesserte dynamische Wärmekontrolle in der P9-Serie. Diese verhindert, dass das Laufwerk bei Dauerlast überhitzt und die Geschwindigkeit einbricht. Gleichzeitig steigerte Samsung die Energieeffizienz beim Lesen um über 300 Prozent gegenüber der Vorgängergeneration. Beim Schreiben liegt die Verbesserung sogar bei über 400 Prozent.
Diese Effizienzsteigerung wirkt sich direkt auf die Akkulaufzeit von Laptops aus. Wer die SSD unterwegs an einem mobilen Gerät nutzt, schont dadurch den eigenen Akku. Zudem sinkt der allgemeine Stromverbrauch beim Dauereinsatz spürbar.
Preisstruktur der P9-Serie im Detail
Samsung hat die Preise für alle vier Kapazitätsstufen der P9-Serie offiziell bestätigt. Die folgende Tabelle zeigt die unverbindliche Preisempfehlung sowie das Verfügbarkeitsdatum.
| Kapazität | Preis (UVP) | Verfügbarkeit |
| 1 TB | 199,99 Euro | 31.08.2026 |
| 2 TB | 349,99 Euro | 31.08.2026 |
| 4 TB | 699,99 Euro | 31.08.2026 |
| 8 TB | 2.699,99 Euro | 31.08.2026 |
Alle Varianten starten somit gleichzeitig im weltweiten Handel. Wer sofort zugreifen möchte, muss also nicht auf einzelne Kapazitäten warten. Die Preisstaffelung spiegelt dabei den technischen Aufwand höherer Speicherdichten wider.
Samsung Portable SSD P9 und P7 gegen die Vorgänger
Der direkte Vergleich zur vorherigen Generation zeigt deutliche Fortschritte. Die alten Modelle basierten auf USB 3.2 Gen 2×2 und blieben bei deutlich geringeren Übertragungsraten. Die neue P9 verdoppelt die Geschwindigkeit nahezu, während gleichzeitig die Energieeffizienz massiv steigt. Auch die maximale Kapazität wuchs deutlich, denn 8 TB waren bei portablen USB4-Laufwerken bislang nicht verfügbar.
Das Gehäusedesign wurde ebenfalls überarbeitet, wobei der Schutz gegen Sturz, Staub und Wasser weiter verbessert wurde. Diese Kombination aus mehr Tempo, mehr Kapazität und besserer Haltbarkeit macht den Umstieg für viele Nutzer attraktiv. Wer bereits ein älteres Modell besitzt, bemerkt den Unterschied besonders bei großen Dateiübertragungen sofort.
Einsatz bei Gaming und Videoproduktion
Während der Gamescom demonstrierte Samsung die P9-Serie live an Gaming-Stationen. Dabei zeigte sich, wie stark die USB4-Geschwindigkeit Ladezeiten bei aufwendigen Spielen verkürzt. Im Vergleich zu älteren USB-3.2-Laufwerken fielen die Unterschiede deutlich aus. Gerade bei Titeln mit riesigen Installationsdateien lohnt sich diese Geschwindigkeit besonders.
Neben Gamern profitieren auch Videoproduzenten von der neuen Technik. Technische Tests belegten, dass die P9 12K-Rohdaten direkt von der Kamera speichern kann. Ruckler oder Verzögerungen traten dabei nicht auf, wodurch professionelle Workflows reibungslos funktionieren. Diese Eignung macht das Laufwerk auch für mobile Filmsets interessant.
Für wen lohnt sich der Kauf konkret?
Gamer mit umfangreichen digitalen Bibliotheken finden in der P9 eine passende Lösung. Wer mehrere große Titel gleichzeitig installiert haben möchte, profitiert von der hohen Kapazität bis 8 TB. Auch die schnelle Übertragung spart beim Wechseln zwischen Spielen wertvolle Zeit. Wer hingegen ein kleineres Budget hat, findet in der P7 eine günstigere Alternative mit ähnlicher Grundtechnik.
Content-Ersteller und Filmemacher profitieren zusätzlich von der Eignung für hochauflösendes Videomaterial. Wer regelmäßig unterwegs arbeitet, schätzt außerdem den robusten Schutz gegen Stürze und Feuchtigkeit. Somit deckt die neue P-Serie ein breites Nutzerspektrum ab, ohne bei Tempo oder Haltbarkeit Kompromisse einzugehen.
Große Sprünge bei Tempo und Kapazität
Die Samsung Portable SSD P9 und P7 liefern einen klaren technischen Fortschritt gegenüber der Vorgängergeneration. Mit bis zu 4.000 MB/s und einer maximalen Kapazität von 8 TB setzt die P9 aktuell neue Maßstäbe bei portablen USB4-Laufwerken. Gleichzeitig sinkt der Energieverbrauch spürbar, während der Schutz gegen Alltagsbelastungen zunimmt.
Wer noch mit einer älteren USB-3.2-SSD arbeitet, bemerkt den Unterschied bei jeder großen Dateiübertragung sofort. Für Spieler mit wachsenden Bibliotheken und Content-Ersteller mit hohen Datenmengen ist die P9 mit 8 TB für 2.699,99 Euro aktuell die konsequenteste Option am Markt.
Häufig gestellte Fragen
Der weltweite Verkaufsstart erfolgt am 31. August 2026. Beide Serien sind ab diesem Datum im Fachhandel sowie online erhältlich. Ein separater Vorbestellzeitraum war nicht notwendig.
USB4 erlaubt deutlich höhere Übertragungsraten als der ältere USB 3.2 Gen 2×2 Standard. Dadurch erreicht die P9 bis zu 4.000 MB/s bei Lese- und Schreibvorgängen. Die Geschwindigkeit verdoppelt sich damit nahezu gegenüber der Vorgängergeneration.
Beide Serien sind in 1 TB, 2 TB, 4 TB und 8 TB verfügbar. Die P9 bietet zusätzlich die größte Variante mit 8 TB an. Diese gilt als weltweit erste portable USB4-SSD dieser Kapazität.
Ja, das Gehäuse schützt gegen Staub und Wasser im Alltag. Zusätzlich hält die SSD Stürze aus größeren Höhen aus. Diese Eigenschaften machen sie besonders für mobile Nutzung geeignet.
Ja, Tests belegten die Eignung für 12K-Rohdaten direkt von der Kamera. Ruckler oder Verzögerungen traten während der Aufnahme nicht auf. Damit eignet sich die P9 auch für professionelle mobile Filmsets.