Saros ist endlich da – und das Roguelite von Housemarque macht vieles anders als sein Vorgänger. Wer die ersten Stunden auf dem Planeten Carcosa clever nutzt, spart sich viel Frust. Diese Tipps helfen dir dabei, schnell Fuß zu fassen und stärker zurückzukommen.
Was Saros von anderen Roguelites unterscheidet
Saros erschien am 30. April 2026 exklusiv für die PlayStation 5. Entwickler Housemarque verbindet dabei Bullet-Hell-Action mit einem durchdachten Fortschrittssystem. Anders als bei klassischen Roguelites verlierst du beim Tod nicht alles – und das ist entscheidend.
Jeder Lauf zahlt sich aus, weil du Ressourcen dauerhaft sammelst. Diese fließen in die sogenannte Rüstungs-Matrix, die deinen Charakter Arjun Devraj permanent stärker macht. Außerdem bekommst du pro Lauf eine einzige Wiederbelebung, den sogenannten „Zweiten Versuch”. Dadurch fühlt sich Saros zugänglicher an als frühere Housemarque-Titel – ohne dabei die Spannung zu verlieren.
Kreativ-Direktor Gregory Louden bringt es auf den Punkt: „Ein wesentlicher Unterschied zwischen Saros und Returnal sind permanente Ressourcen und Fortschritte, die jeden Tod wertvoll machen.” Das ist die Grundlage, auf der alle folgenden Tipps aufbauen.
Die Rüstungs-Matrix: Dein wichtigstes Werkzeug
Die Rüstungs-Matrix ist das Herzstück des dauerhaften Fortschritts in Saros. Hier investierst du Ressourcen, die du in jedem Lauf sammelst – egal ob du stirbst oder durchkommst. Dadurch wird jeder Versuch sinnvoll.
Welche Ressourcen du zuerst farmen solltest
Zwei Ressourcen sind besonders wichtig für den Einstieg:
- Lucenite verbessert deine Schildkapazität und erhöht den Schaden deiner Kraftwaffe.
- Halcyon beschleunigt das Einsammeln von Kristallen und verstärkt die Wirkung von Medizinpaketen.
- Eclipse-Kerne sind nötig für tiefere Anzugs-Upgrades und sollten nicht liegen gelassen werden.
Konzentriere dich zunächst auf Lucenite, weil ein stärkerer Schild dir mehr Spielraum im Kampf gibt. Außerdem macht ein aufgeladener Schild deine Kraftwaffe wuchtiger – das ist im frühen Spielverlauf ein großer Vorteil.
So priorisierst du deine Upgrades
| Upgrade | Ressource | Empfehlung für Einsteiger |
| Schild-Kapazität | Lucenite | Zuerst maxieren |
| Schadens-Bonus | Lucenite | Zweite Priorität |
| Heilungs-Schub | Halcyon | Dritte Priorität |
| Sammel-Tempo | Halcyon | Später ausbauen |
Starte mit Schild-Kapazität, weil du dadurch länger im Kampf bleibst. Danach lohnt sich der Schadens-Bonus, um Gegner schneller zu besiegen. Das Sammel-Tempo ist praktisch, aber kein Muss am Anfang.
Das Schild-System verstehen und richtig einsetzen
Das Soltari-Schild ist Arjuns wichtigstes Werkzeug im Kampf. Du aktivierst es mit der R1-Taste. Dabei kommt es jedoch stark darauf an, welche Projektile du abbekommst – nicht jedes Geschoss lässt sich blocken.
Die drei Projektil-Typen im Überblick
Saros nutzt ein Farbsystem für Angriffe. Dieses System musst du als Einsteiger sofort verstehen:
- Blaue Geschosse kannst du mit dem Schild absorbieren. Dadurch lädt sich dein Schild auf und verwandelt sich in die Kraftwaffe.
- Rote Geschosse sind nicht blockbar. Hier musst du ausweichen – der Dash gibt dir kurze Unverwundbarkeit.
- Gelbe Geschosse verursachen Korruption. Sie senken deine Rüstungsintegrität dauerhaft für den Lauf.
Gelbe Geschosse sind besonders tückisch, weil ihr Effekt anhält. Allerdings kannst du Korruption mit einem gezielten Treffer der Kraftwaffe reinigen. Versuche also, nach jedem Korruptionstreffer schnell gegenzuschlagen.
Wann du den Schild einsetzt und wann du ausweichst
Der häufigste Anfängerfehler ist, den Schild bei roten Geschossen hochzuhalten. Das kostet dich wertvolle Zeit und schützt dich überhaupt nicht. Stattdessen gilt: Farbe erkennen, dann entscheiden. Blaue Welle kommt? Schild raus. Rotes Muster erkennbar? Dash drücken und ausweichen.
Die Waffen von Saros: Welche passt zu dir?
Saros bietet verschiedene Waffentypen, die du im Laufe eines Runs findest. Jede Waffe hat eigene Stärken und passt zu einem anderen Spielstil. Hier ein schneller Überblick:
| Waffe | Reichweite | Stärke | Besonders geeignet für |
| Puls-Werfer | Mittel | Hoch | Aggressive Nahkampf-Einsteiger |
| Plasma-Klinge | Nah | Extrem | Spieler, die Schilde durchbrechen wollen |
| Strahl-Gewehr | Weit | Mittel | Vorsichtige Spieler mit Abstand |
| Eclipse-Werfer | Mittel | Variabel | Allrounder mit Schnellangriff |
Für den Einstieg empfehlen sich der Puls-Werfer oder das Strahl-Gewehr. Beide sind leicht zu beherrschen und decken verschiedene Situationen ab. Die Plasma-Klinge ist mächtig, verlangt aber viel Mut im Nahkampf.
Waffen kombinieren statt auf eine setzen
Saros belohnt es, wenn du verschiedene Waffen zusammen nutzt. Zum Beispiel markierst du Gegner mit dem Strahl-Gewehr und wechselst dann zum Puls-Werfer für den Schaden. Außerdem schalten Holocaches neue Waffenblaupausen frei – öffne diese also immer, wenn du sie siehst.
Die Welt von Carcosa: Zonen und Gefahren
Der Planet Carcosa besteht aus drei Hauptgebieten, die sich im Verlauf des Spiels verändern. Jede Zone hat eigene Gefahren und Ressourcen. Zusätzlich verändern sich die Gebiete während Sonnenfinsternisphasen – das macht jede Erkundung unvorhersehbar.
Die drei Hauptzonen im Überblick
- Soltari-Ruinen: Guter Einstiegsbereich mit vielen Lucenite-Vorkommen.
- Verseuchter Sumpf: Gefährlich bei Sonnenfinsternis, weil das Wasser dann heiß und schädigend wird.
- Kristalline Höhlen: Reiche Halcyon-Quellen, aber enge Gänge mit vielen Gegnern.
Lerne die Zonen nach und nach kennen. Starte in den Ruinen, weil du dort leichter Fuß fasst. Der Sumpf und die Höhlen fordern mehr Erfahrung und bessere Upgrades.
Was du während der Sonnenfinsternis beachten musst
Während einer Sonnenfinsternis verändern sich Gegner und Umgebung spürbar. Feinde verschießen dann häufiger gelbe, korrupte Projektile. Außerdem wird der Sumpf zur Falle, weil das heiße Wasser Schaden verursacht. Plane daher deine Route bewusst und halte die Kraftwaffe bereit, um Korruption zu reinigen.
Die Passage: Dein Hub zwischen den Läufen
Die Passage ist dein sicherer Hafen zwischen den Kämpfen. Hier verwaltest du Upgrades, sprichst mit dem NPC „Primary” und stellst dich auf den nächsten Lauf ein. Außerdem aktivierst du hier die sogenannten Carcosanischen Anpassungen.
Carcosanische Anpassungen sinnvoll nutzen
Diese Anpassungen funktionieren wie Schwierigkeitsregler. Du erhöhst das Risiko und bekommst dafür bessere Belohnungen. Als Einsteiger solltest du diese Regler jedoch zunächst niedrig halten. Erst wenn du das Schild-System und die Zonen kennst, lohnt sich mehr Risiko.
Außerdem solltest du nach jedem Lauf die Upgradeoptionen in der Matrix prüfen. Oft liegen Verbesserungen bereit, die du nur freischalten musst. Nutze also die Zeit in der Passage aktiv statt nur weiterzurennen.

Diese Fehler machen die meisten Einsteiger in Saros
Viele Spieler starten falsch in Saros, weil sie Mechaniken aus anderen Spielen übertragen. Das kostet unnötig Fortschritt und Nerven. Deshalb hier die häufigsten Fehler, die du vermeiden solltest:
- Ressourcen liegen lassen: Jedes Lucenite und Halcyon zählt dauerhaft. Nimm alles mit, was du siehst.
- Schild bei roten Projektilen halten: Das funktioniert nicht und lässt dich offen für Treffer.
- Die Kraftwaffe ignorieren: Sie ist dein stärkster Konter und reinigt gleichzeitig Korruption.
- Zu früh höheres Risiko wählen: Carcosanische Anpassungen erst erhöhen, wenn du die Grundmechaniken sitzt.
- Heilungspakete horten: Nutze sie früh, weil du sie beim Tod sowieso verlierst.
Diese Fehler klingen simpel, aber sie machen im frühen Spielverlauf einen riesigen Unterschied. Wer sie vermeidet, kommt deutlich weiter und frustriert sich weniger.
Saros meistern braucht Zeit – aber lohnt sich
Saros ist kein Spiel, das du in einem Abend durchspielst. Für die Hauptgeschichte brauchst du rund 25 bis 30 Stunden. Allerdings macht genau das seinen Reiz aus: Jeder Lauf fühlt sich anders an, und du wirst mit jedem Versuch stärker.
Konzentriere dich zuerst auf die Rüstungs-Matrix und das Schild-System – das sind deine wichtigsten Bausteine. Lerne die Projektil-Farben auswendig, erkunde die Zonen Schritt für Schritt und nutze die Passage konsequent. Dann wirst du schnell merken, wie Carcosa sich von einer Bedrohung in eine Spielwiese verwandelt. Arjun Devraj wird jedes Mal stärker zurückkommen – genau wie du.
Häufig gestellte Fragen zu Saros
Du verlierst temporäre Ausrüstung und Munitionstypen. Ressourcen wie Lucenite, Halcyon und freigeschaltete Matrix-Upgrades bleiben dauerhaft erhalten.
Nein. Durch permanente Upgrades und eine einmalige Wiederbelebung pro Lauf ist Saros zugänglicher. Die Intensität bleibt aber hoch.
Die Hauptgeschichte dauert rund 25 bis 30 Stunden. Für 100 Prozent Abschluss plane 50 bis 60 Stunden ein.
Nein, Saros ist ein reines Einzelspielerspiel. Bestenlisten ermöglichen jedoch sozialen Vergleich mit anderen Spielern.
Starte mit Lucenite, weil es deine Schildkapazität und den Schaden der Kraftwaffe erhöht. Das hilft dir direkt im Kampf.