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Star Trek: Voyager – Across the Unknown: Das Strategiespiel zur Kultserie ist endlich da

Das langerwartete Weltraum-Strategiespiel “Star Trek: Voyager – Across the Unknown” ist am 18. Februar 2026 gleichzeitig für PC (Steam), PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2 erschienen. Das von gameXcite entwickelte und von Daedalic Entertainment veröffentlichte Spiel versetzt dich in die Rolle von Captain Kathryn Janeway und lässt dich die ikonische U.S.S. Voyager durch 70.000 Lichtjahre unbekannten Weltraum steuern.

Handlung und Spielwelt

Das Spiel beginnt genau wie die Pilotfolge “Der Fürsorger” der Original-Serie: Auf der Suche nach einem Rebellenschiff strandet die Crew der Voyager im Delta-Quadranten – einem bis dahin unerforschten Gebiet der Milchstraße. Das Raumschiff ist schwer beschädigt, die Vorräte gehen zur Neige und Teile der Mannschaft sind verschwunden.

Der Weg zurück zur Erde führt durch zwölf Sektoren, die das Spiel in entsprechend viele Missionen aufteilt. Die Reihenfolge dieser Sektoren wird zu Beginn jedes Durchgangs zufällig generiert, was dem Spiel einen hohen Wiederspielwert verleiht.

Spielmechanik und Funktionen

Star Trek: Voyager – Across the Unknown kombiniert verschiedene Spielelemente zu einem einzigartigen Erlebnis. Du steuerst die U.S.S. Voyager durch den Delta-Quadranten, verwaltest Schiffssysteme, Crew und Ressourcen und triffst schwerwiegende Entscheidungen.

Das Spiel enthält Rogue-artige Elemente, da Sternensysteme und Ereignisse prozedural generiert werden. Jede Mission, Allianz und diplomatische Entscheidung beeinflusst den weiteren Handlungsverlauf.

Erkundung und Sektornavigation

Du kannst mit deinen Sensoren unbekannte Sternensysteme scannen und entscheiden, welche Signale du untersuchen möchtest. Verschiedene Sensor-Verbesserungen ermöglichen es dir, dichte Nebel zu durchdringen oder weit entfernte Systeme zu scannen. Interessante Punkte im Weltraum können Planeten, Raumstationen oder mysteriöse Schiffe sein, die auf deine Rufe nicht antworten. Diese Orte bieten Haupt- oder Nebenmissionen, Reparatur- und Handelsstationen oder zufällige Begegnungen, die schnelle Kommandoentscheidungen erfordern.​

Außenmissionen

Die Außenmissionen sind wie ein interaktiver Roman gestaltet. Du wählst aus, welche Crewmitglieder du auf Missionen schickst, und triffst dann wichtige Entscheidungen, die das Ergebnis nach einem Handlungsabschnitt bestimmen. Es ist clever, Charaktere wie Tuvok und Chakotay entsprechend der Missionsanforderungen einzusetzen, da ihre Fähigkeiten entscheidend für den Erfolg sind. Chakotay hat zum Beispiel gute Kampffähigkeiten, was bedeutet, dass er bei Kampftests würfeln kann, und abhängig von seiner Fertigkeit steigen seine Erfolgschancen.​

Raumkampf-System

Der Schiff-zu-Schiff-Kampf läuft in Echtzeit mit Pause ab. Du legst Angriffsprioritäten fest und befiehlst schnell Reparaturen, bevor der Warpkern explodiert. Du steuerst nicht direkt, wo und wie die Voyager fliegt, aber du kannst die empfohlenen Taktiken festlegen. Die Bedrohungsstufe in jedem System bestimmt, wie oft du während des Fluges in einen Hinterhalt gerätst, was zu sofortigem Weltraumkampf führt.​

Technische Umsetzung

Das Spiel wurde mit der Unreal Engine 5 entwickelt und ist auch mit dem Steam Deck kompatibel. Die Spielerfahrung wird als relativ textlastig und leseintensiv beschrieben. Die Spieldauer beträgt zwischen 15 und 20 Stunden für einen kompletten Durchgang. Das Spiel bietet fünf verschiedene Endsequenzen, abhängig von deinen Entscheidungen während der Reise.​

Versionen und Preise

Das Spiel ist in zwei Editionen erhältlich:

Edition Preis Inhalt
Standard-Edition 39,99 EUR Basisspiel mit vollständiger Kampagne
Deluxe-Edition 49,99 EUR Basisspiel + 5 Zusatzmissionen + 2 neue Charaktere + 3 neue Technologien

Entwicklung und Veröffentlichung

Das Spiel wurde vom Hamburger Studio gameXcite entwickelt, das 2016 gegründet wurde und eine Tochtergesellschaft von Jumpgate ist. Die Firma entwickelt Spiele für Mobilgeräte, PC und Konsolen basierend auf bekannten geistigen Eigentumsrechten.

GameXcite erhielt für das Projekt “Galactic Journey” (vermutlich Across the Unknown) Fördergelder von der Deutschen Bundesregierung in Höhe von 404.808 EUR sowie weitere 142.775 EUR für die Switch-2-Umsetzung.​

Die wichtigsten Meilensteine der Entwicklung:

  1. 20. August 2025: Offizielle Ankündigung während der Gamescom 2025
  2. 13. Oktober 2025: Veröffentlichung einer Demo auf Steam​
  3. 12. Januar 2026: Bekanntgabe des Veröffentlichungsdatums​
  4. 18. Februar 2026: Weltweiter Start auf allen Plattformen

Daniel Bernard, der Spieledirektor bei gameXcite, erklärte: “Nach der Veröffentlichung der Demo haben wir viel wertvolles Spieler-Feedback aufgenommen. Diese wertvollen Rückmeldungen ermöglichen es uns, die grundlegenden Spielsysteme weiter zu verfeinern, die Übersetzung zu polieren und bedeutungsvolle Details hinzuzufügen”.​

Lizenzen und Partnerschaften

Star Trek: Voyager – Across the Unknown ist offiziell von Paramount Consumer Products lizenziert. Das Spiel verwendet Originalmusik aus der Serie sowie einige Originalstimmen der Schauspieler. Jonas Hüsges, COO von Daedalic Entertainment, betonte: “Im Sinne der Sternenflotte wollen wir dieses Abenteuer am ersten Tag so vielen wie möglich zugänglich machen. Die zusätzliche Zeit ermöglicht es uns, alle Plattformen zu synchronisieren, einschließlich der neu hinzugefügten Nintendo Switch 2-Version”.

Spieler-Reaktionen und Empfang

Die Spieler-Community zeigt sich überwiegend begeistert vom Spiel, besonders Star-Trek-Fans finden die Geschichte fesselnd und die Umsetzung gelungen. Auf Steam erhielt das Spiel die Bewertung “Größtenteils positiv” mit über 500 Rezensionen. Viele Spieler loben das durchdachte Risiko-Belohnungs-System und die unterhaltsame Spielmechanik, die mehr Tiefe bietet als zunächst erwartet. Das entspannte Point-and-Click-Spielprinzip macht das Spiel gut mit einer Hand spielbar und funktioniert hervorragend auf dem Steam Deck.

Häufig gelobt werden die benutzerfreundliche Oberfläche, die nach kurzer Eingewöhnung intuitiv zu bedienen ist, sowie die beeindruckenden 3D-Modelle der Charaktere. Die Innenansicht des Schiffes im Aufbau-Modus ermöglicht es dir, die Voyager in einer Querschnitt-Perspektive zu erkunden, was bei Fans gut ankommt. Einige Spieler berichten sogar, dass sie im ersten Durchgang den Fürsorger genutzt haben, um die Voyager direkt nach Hause zu bringen – eine alternative Handlung, die tatsächlich funktioniert.

Kritikpunkte betreffen hauptsächlich das Fehlen von Sprachausgabe für Dialoge außerhalb der Zwischensequenzen, was die Atmosphäre beeinträchtigt. Manche Spieler empfinden das Raumkampf-System als zu simpel und verwirrend, da Gefechte oft innerhalb von 15 Sekunden vorbei sind. Auch die Texte könnten laut Community noch eine Überarbeitung vertragen, da sie stellenweise Fehler enthalten und nicht immer fesselnd geschrieben sind.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Auf welchen Plattformen ist das Spiel verfügbar?

Star Trek: Voyager – Across the Unknown ist für PC (Steam), PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2 erhältlich. Das Spiel funktioniert auch auf dem Steam Deck.

Wie lange dauert ein kompletter Durchgang?

Ein vollständiger Durchgang des Spiels dauert zwischen 15 und 20 Stunden. Da das Spiel fünf verschiedene Enden bietet und die Sektoren zufällig generiert werden, lohnt sich mehrmaliges Spielen.​

Lohnt sich die Deluxe-Edition?

Die Deluxe-Edition kostet 49,99 EUR statt 39,99 EUR und bietet 5 zusätzliche Missionen, 2 neue spielbare Charaktere und 3 neue Technologien. Für Star-Trek-Fans, die mehr Inhalte wollen, ist der Aufpreis von 10 EUR durchaus gerechtfertigt.

Muss ich die Serie Star Trek: Voyager kennen?

Das Spiel beginnt wie die Pilotfolge der Serie und bietet ein Tutorial, das dich in die Spielmechanik einführt. Grundkenntnisse der Serie sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich, da die Geschichte eigenständig funktioniert.

Kann ich das Spiel auf dem Steam Deck spielen?

Ja, das Spiel ist vollständig mit dem Steam Deck kompatibel und läuft auf mittleren Einstellungen gut. Du kannst die Steuerung umfassend anpassen, zum Beispiel ein Trackpad als Maus und das andere für Tastatur-Shortcuts nutzen.

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