Zwischen 6,1 und 7,6 GB groß ist der Hotfix, den Star Wars Zero Company am 28. September 2026 auf dem PC erhalten hat. Offizielle Patchnotizen gab es dazu zunächst keine. Parallel schätzt die Analysefirma Alinea Analytics die Verkäufe auf 1 Million Exemplare, eine offizielle Zahl von EA ist das allerdings nicht.
Der Hotfix vom 28. September: Was bekannt ist
Am Montag lud Steam bei vielen Spielern plötzlich ein neues Update herunter. Eine Ankündigung vorab gab es nicht. Erst später tauchte eine knappe Erklärung auf: Der Hotfix behebt einen Absturz, der auf verschiedenen Hardwarekonfigurationen auftrat. Mehr hat das Team bisher nicht verraten.
| Punkt | Stand |
| Datum | 28. September 2026 |
| Plattform | PC über Steam |
| Downloadgröße | 6,1 bis 7,6 GB laut Spielerberichten |
| Bestätigte Änderung | Behebung eines Absturzes auf verschiedener Hardware |
| Ausführliche Patchnotizen | zunächst keine veröffentlicht |
| Versionsnummer im Spiel | laut Spielern nicht sichtbar |
| PS5 und Xbox | bisher kein Hinweis auf dasselbe Update |
Ob auch die Konsolenfassungen ein Update bekommen, ist momentan offen. Weder EA noch Bit Reactor haben sich dazu geäußert. Auch weitere Änderungen hinter dem großen Download sind nicht bestätigt. Alles, was darüber hinaus in Foren kursiert, bleibt deshalb Vermutung. Wir halten uns in diesem Artikel ausschließlich an die belegte Absturzbehebung.
Warum Fans rätseln
Die Verwirrung hat mehrere Ursachen. Zunächst passt die Größe des Downloads kaum zu einer einzelnen Fehlerbehebung. Viele Spieler fragten sich deshalb, ob heimlich mehr geändert wurde. Dazu kommt, dass niemand vorab informiert wurde. In der Steam Community schrieb ein Nutzer sinngemäß, er möge keine Updates ohne Patchnotizen.
Diese Punkte sorgen aktuell für Rätselraten:
- Mehrere GB Download für einen einzigen genannten Fix
- Keine offizielle Ankündigung vor dem Update
- Keine sichtbare Versionsnummer im Spiel
- Keine Aussage zu PS5 und Xbox
Große Downloads sind bei Spielen allerdings nicht ungewöhnlich. Oft packen Entwickler geänderte Dateien komplett neu, selbst wenn nur wenig Code angepasst wurde. Das erklärt die Größe möglicherweise, bestätigt ist es aber nicht.
Probleme mit Mods
Einige Spieler berichten zudem, dass ihre Mods nach dem Update nicht mehr laufen. Das passiert nach fast jeder Aktualisierung. Trotzdem erschwert das Schweigen die Fehlersuche, weil niemand weiß, welche Dateien sich geändert haben.
Rückblick: Patch 1.1 vom 9. September
Zum Vergleich lohnt ein Blick auf das erste große Update. Patch 1.1 erschien am 9. September 2026 für PC, PS5 und Xbox Series X und S. Damals lieferte EA ausführliche Patchnotizen mit rund 60 behobenen Fehlern. Balanceänderungen an Waffen oder Fähigkeiten gab es keine.
Diese Fehler hat Patch 1.1 unter anderem beseitigt:
- Schüsse mit 100 Prozent Trefferchance gingen daneben
- Streuwaffen der Stufen 2 bis 4 nutzten den Schaden von Stufe 1
- Gegner feuerten in der Überwachung durch feste Objekte
- Abstürze im Modus Beskar und beschädigte Spielstände
- Fehlende Boni aus Vorbestellung und Deluxe Edition
Gerade der Fehler bei der Trefferchance hatte viele Taktikfans verärgert. Schließlich lebt das Genre davon, dass Wahrscheinlichkeiten stimmen.
Tipp für ältere Grafikkarten
Mit Patch 1.1 gab EA außerdem einen Hinweis für schwächere PCs. Besitzer von Karten der Reihen GTX 10 und RTX 20 sollen die Einstellung „Environment Geometry Detail“ abschalten. Das verbessert laut EA die Bildrate spürbar. Zusätzlich hat das Team die Mindestanforderungen an die Grafiktreiber angehoben.
1 Million Verkäufe: Schätzung, keine Zahl von EA
Jetzt zur großen Zahl in der Überschrift. Die 1 Million verkaufter Exemplare stammt von Alinea Analytics. Die Analysefirma wertet Marktdaten aus und rechnet daraus Verkaufszahlen hoch. EA hat diese Zahl weder bestätigt noch kommentiert. Du solltest sie also als Schätzung lesen, nicht als offizielle Bilanz.
Laut Alinea Analytics erreichte das Spiel die Marke im ersten Monat nach dem Start am 27. August 2026. Den Umsatz schätzt die Firma auf 50 Millionen Dollar, umgerechnet grob 43 Millionen Euro. Auch dieser Wert ist nicht offiziell.
| Plattform | Anteil an Verkäufen | Anteil am Umsatz |
| Steam | 69,9 Prozent | 59,9 Prozent |
| PlayStation | 19,9 Prozent | 26,7 Prozent |
| Xbox | 10,2 Prozent | 13,3 Prozent |
Auffällig ist der Unterschied zwischen beiden Spalten. Konsolenspieler zahlen pro Exemplar offenbar mehr, wodurch ihr Umsatzanteil höher ausfällt. Analyst Rhys Elliott nennt das Ergebnis respektabel für das Genre. Schließlich erschienen im selben Zeitraum starke Konkurrenztitel wie Onimusha: Way of the Sword und The Blood of Dawnwalker.
Wer Zero Company spielt
Die Schätzung verrät noch mehr über die Käufer. Laut Alinea Analytics stammen rund 90 Prozent der Spieler aus Nordamerika und Europa. Das Spiel trifft also genau den westlichen Markt, für den EA Star Wars traditionell vermarktet.
Spannend sind außerdem die Überschneidungen mit anderen Spielen. Auf Steam hatten 28 Prozent der Käufer vorher XCOM 2 gespielt. Sogar 32 Prozent kannten Star Wars: The Old Republic. Auf Konsolen hatten zwischen 63 und 85 Prozent bereits Jedi: Fallen Order gespielt, je nach Plattform.
Was diese Daten bedeuten
Zero Company lockt demnach zwei Gruppen gleichzeitig an. Taktikfans kommen wegen der rundenbasierten Kämpfe. Star Wars Fans greifen dagegen wegen der Marke zu, auch ohne Erfahrung im Genre. Gerade auf Konsolen scheint die Marke der stärkere Grund zu sein.
Wichtig bleibt jedoch der Hinweis: Alle diese Werte sind Hochrechnungen von Alinea Analytics. EA und Bit Reactor haben keine eigenen Daten zu Käufergruppen veröffentlicht. Genau deshalb solltest du Prozentangaben aus solchen Schätzungen immer mit etwas Abstand betrachten.
Starke Wertungen, schwierige Lage im Studio
Spielerisch überzeugt Star Wars Zero Company die Kritiker deutlich. Im Durchschnitt der internationalen Fachpresse steht das Spiel bei rund 85 von 100 Punkten. Auf Steam sind die Bewertungen der Spieler ebenfalls sehr positiv. Zudem stand der Titel in der Woche nach dem Start ganz oben in den Steam Verkaufscharts.
Du steuerst darin einen Trupp von Söldnern in der Zeit der Klonkriege. Die Kämpfe laufen rundenbasiert, zwischen den Einsätzen baust du deine Basis aus. Gefallene Kämpfer bleiben dauerhaft tot.
Hinter den Kulissen sieht es dagegen düster aus. Bit Reactor hat rund um den Start einen großen Teil des Teams ohne Bezahlung freigestellt. Berichten zufolge betrifft das etwa 80 Prozent der Entwickler. Zusätzlich klagt laut Berichten der frühere Finanzchef gegen das Studio. Offiziell bestätigt sind Details dazu nicht. Das erklärt womöglich, warum der Hotfix so still und knapp kam. Mit einer kleinen Mannschaft fehlt schlicht die Zeit für ausführliche Kommunikation.
So gehst du jetzt mit dem Update um
Auf deinem PC läuft das Update über Steam automatisch. Trotzdem kannst du ein paar Dinge tun, damit alles rund läuft:
- Prüfe, ob Steam den Hotfix vollständig installiert hat
- Aktualisiere deinen Grafiktreiber auf die neueste Version
- Deaktiviere Mods vorübergehend, falls das Spiel nicht startet
- Sichere wichtige Spielstände, bevor du Mods wieder einschaltest
- Schalte bei älteren Karten „Environment Geometry Detail“ ab
Stürzte dein Spiel vorher häufig ab, lohnt sich jetzt ein neuer Versuch. Genau dafür ist der Hotfix schließlich gedacht. Läuft bei dir dagegen alles stabil, merkst du vermutlich keinen Unterschied.
Auf PS5 und Xbox musst du aktuell nichts tun. Ein Update für Konsolen ist bisher nicht bekannt. Sobald EA offizielle Patchnotizen nachreicht, lohnt sich dort ein Blick auf die tatsächlichen Änderungen. Bis dahin gilt: Belegt ist allein die Absturzbehebung, alles andere bleibt Spekulation aus Foren.
Gutes Spiel, schlechte Kommunikation
Star Wars Zero Company ist das beste Star Wars Spiel seit Jahren, und daran ändert ein stiller Hotfix nichts. Wer Taktik mag, bekommt hier ein richtig starkes Paket. Umso ärgerlicher finden wir den Umgang mit dem Update. Mehrere GB ohne echte Erklärung wecken Misstrauen, das sich leicht vermeiden ließe. Zwei Sätze mehr in den Notizen hätten gereicht.
Die geschätzte Million zeigt außerdem, dass es genug Käufer für ein Taktikspiel mit Star Wars Lizenz gibt. EA sollte daraus die richtige Konsequenz ziehen und Bit Reactor stärken, statt das Team im Ungewissen zu lassen. Ein Studio mit einem Fünftel der Belegschaft kann kaum dauerhaft Updates liefern. Aus unserer Sicht hängt die Zukunft des Spiels deshalb weniger an Patches als an dieser Entscheidung.
Unsere Empfehlung ist klar: Kauf das Spiel, wenn dich rundenbasierte Taktik reizt. Die großen Fehler hat Patch 1.1 bereits beseitigt, und der neue Hotfix macht den PC stabiler. Warte nicht auf eine Fortsetzung, bevor du hier einsteigst.
Häufige Fragen zu Star Wars Zero Company
Bestätigt ist nur die Behebung eines Absturzes auf verschiedener Hardware. Ausführliche Patchnotizen hat EA bisher nicht veröffentlicht. Weitere Änderungen sind deshalb nicht belegt.
Spieler berichten von 6,1 bis 7,6 GB Download. Eine offizielle Erklärung dafür gibt es nicht. Häufig werden bei Updates ganze Dateipakete neu geladen, auch wenn sich nur wenig ändert.
Das ist eine Schätzung von Alinea Analytics, keine Angabe von EA. Der Publisher hat die Zahl weder bestätigt noch kommentiert. Du solltest sie deshalb als Hochrechnung verstehen.
Bisher betrifft das Update nach allen Berichten nur den PC über Steam. Für Konsolen ist aktuell kein entsprechendes Update bekannt. EA hat sich dazu noch nicht geäußert.
Ja, wenn du rundenbasierte Taktik magst. Patch 1.1 hat die größten Fehler wie die falsche Trefferchance behoben. Die Fachpresse bewertet das Spiel im Schnitt mit rund 85 von 100 Punkten.