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The Witcher 3: Kommt 2026 wirklich ein dritter Story-Zusatzinhalt? Alle Gerüchte und Fakten

Über zehn Jahre nach seinem Erscheinen steht The Witcher 3: Wild Hunt wieder im Mittelpunkt. Nicht wegen eines neuen Patches oder einer technischen Überarbeitung – sondern wegen handfester Gerüchte über einen dritten großen Geschichte-Zusatzinhalt.

Seit Sommer 2025 häufen sich Hinweise aus polnischen Insiderkreisen und Finanzanalysten, dass CD Projekt Red noch 2026 eine neue Erweiterung für das Rollenspiel-Meisterwerk veröffentlichen könnte. Offiziell bestätigt hat das Studio nichts. Dementiert hat es aber auch nichts. Dieser Artikel erklärt, was bekannt ist, was reine Spekulation bleibt – und warum das Ganze aus mehreren Gründen Sinn ergibt.

Was bisher bestätigt ist – und was nicht

Um das sofort klarzustellen: Es gibt bis zum heutigen Stand keine offizielle Ankündigung eines neuen Zusatzinhalts für The Witcher 3. CD Projekt Red hat das Gerücht auf Nachfrage hin lediglich mit dem Standard-Statement beantwortet, man kommentiere Gerüchte und Spekulationen grundsätzlich nicht. Das ist kein Dementi – und für ein Unternehmen, das sonst sehr direkt kommuniziert, ist das durchaus bemerkenswert.

Was hingegen offiziell bekannt ist: CD Projekt Red hat bestätigt, dass The Witcher 3 im Laufe des Jahres 2026 noch ein finales großes technisches Update erhalten soll. Dieses war ursprünglich für 2025 geplant, wurde aber verschoben. Das Update soll plattformübergreifende Mod-Unterstützung für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S ermöglichen – eine Funktion, auf die viele Spielerinnen und Spieler lange gewartet haben.

Woher kommen die Gerüchte?

Die Ursprünge liegen in Polen. Bereits im Sommer 2025 berichtete der polnische Journalist und Gaming-Insider Borys Nieśpielak, er habe aus mehreren unabhängigen Quellen erfahren, dass sich ein neuer Zusatzinhalt für The Witcher 3 in Entwicklung befinde. Nieśpielak gilt in der polnischen Spielebranche als verlässliche Quelle und bestätigte seine Informationen später gegenüber Eurogamer direkt.

Im Dezember 2025 folgte neues Gewicht hinter dem Gerücht: Der Finanzanalyst Mateusz Chrzanowski von Noble Securities veröffentlichte einen Investorenbericht, in dem er mit Blick auf CD Projekt Red feststellte: „Wir erwarten, dass im Mai 2026 ein weiterer kostenpflichtiger Zusatzinhalt für The Witcher 3 erscheint.” Er bezifferte den erwarteten Preis auf rund 30 EUR und schätzte das Produktionsbudget auf rund 14,5 Millionen EUR. Laut Chrzanowski könnte dieser Zusatzinhalt außerdem als Startschuss für die eigentliche Vermarktungskampagne von The Witcher 4 dienen.

Wer soll diesen Zusatzinhalt entwickeln?

Ein weiteres Detail macht das Gerücht besonders interessant: Der dritte Zusatzinhalt soll demnach nicht intern bei CD Projekt Red entstehen. Stattdessen soll ihn das Studio Fool’s Theory entwickeln. Fool’s Theory ist kein unbekanntes Gesicht im Hexer-Universum – das Team besteht zu großen Teilen aus Veteranen, die zuvor selbst bei CD Projekt Red an der Witcher-Reihe mitgearbeitet haben. Das Studio ist gleichzeitig am Remake des ersten Witcher-Teils beteiligt.

CD Projekt Red hat in einem Investorengespräch außerdem bestätigt, dass Fool’s Theory seit der Fertigstellung von The Thaumaturge im Jahr 2023 auf rund 100 Mitarbeiter angewachsen ist – deutlich mehr Personal als für die Entwicklung des Witcher-1-Remakes in seiner aktuellen frühen Phase notwendig wäre. Das stützt die These, dass das Studio gleichzeitig an einem weiteren, noch nicht angekündigten Projekt arbeitet. Dazu passt auch, dass der Finanzvorstand von CD Projekt Red bei einem Bilanzgespräch Ende 2025 andeutete, es gebe eine „Chance”, dass noch im Jahr 2026 neuer substanzieller Inhalt erscheint – was helfen solle, die Ziele eines internen Vergütungsprogramms für das Management zu erreichen.

Warum ergibt ein neuer Zusatzinhalt geschäftlich Sinn?

Chrzanowskis Analyse geht auf ein konkretes finanzielles Motiv ein. CD Projekt Red hat ein Anreizprogramm für seine Führungsebene, das an das Erreichen bestimmter Gewinnziele zwischen 2023 und 2026 geknüpft ist. Dem Analysten zufolge fehlten dem Studio noch rund 161 Millionen EUR, um die erste Stufe dieses Programms zu erfüllen. Da The Witcher 4 frühestens 2027 erscheint und die laufenden Einnahmen aus Cyberpunk 2077 allein diese Lücke kaum schließen können, wäre eine große kostenpflichtige Erweiterung für das immer noch außergewöhnlich beliebte Witcher 3 die naheliegendste Lösung.

Außerdem macht der Zeitpunkt aus Marketingsicht Sinn: 2026 jährt sich das Erscheinen von The Witcher 3 zum elften Mal, und die letzte große Erweiterung Blut und Wein feiert im Mai 2026 ihr zehnjähriges Bestehen. Ein neuer Zusatzinhalt könnte zugleich Millionen von Bestandsspielerinnen und -spielern reaktivieren und die Aufmerksamkeit auf das Witcher-Universum lenken – als Vorbereitung auf The Witcher 4.

Was soll inhaltlich im Zusatzinhalt stecken?

Zu den konkreten Inhalten gibt es bisher nur Andeutungen, keine bestätigten Details. Mehrere Insider und Analysten gehen davon aus, dass der Zusatzinhalt als erzählerische Brücke zwischen The Witcher 3 und The Witcher 4 fungieren soll. In Teil 4 übernimmt die Spielerin oder der Spieler die Rolle von Ciri – Geralts Ziehtochter –, die ihrerseits zu einer Hexerin geworden ist. Ein Brücken-Zusatzinhalt könnte zeigen, wie sich dieser Übergang vollzogen hat.

Einige Spekulationen drehen sich um ein bislang in der Reihe nicht spielbares Gebiet namens Serrikanien – ein wüstenhaftes Reich aus dem Osten, das in Büchern und Spielen immer wieder erwähnt wird und in dem die Mantikor-Hexerschule beheimatet ist. Diese Schule hat laut Spielwelt-Lore sogar daran gearbeitet, Frauen zu Hexerinnen zu machen – was gut zu Ciris Geschichte als Hexerin in Teil 4 passen würde.

Das alles ist jedoch Spekulation. Eine offizielle Aussage zu Inhalt, Umfang oder Handlungsort steht aus.

Wann könnte der Zusatzinhalt erscheinen?

Hier haben sich die Einschätzungen zuletzt leicht verschoben. Anfangs kursierte Mai 2026 als konkretes Datum – pünktlich zum elften Jahrestag des Hauptspiels. Inzwischen hat Analyst Chrzanowski seine Prognose angepasst. Nach einem aktualisierten Bericht vom März 2026 hält er jetzt eher das dritte Quartal 2026 für realistisch, mit September 2026 als besonders plausibler Möglichkeit. Begründung: CD Projekt Red dürfte versuchen, einem direkten Aufeinandertreffen mit Grand Theft Auto 6 auszuweichen, das im November 2026 erscheinen soll.

Alle bekannten Details auf einen Blick

Aspekt Stand März 2026
Offiziell bestätigt? Nein – CD Projekt Red kommentiert Gerüchte nicht
Quellen Insider Nieśpielak (mehrere unabh. Quellen), Analyst Chrzanowski (Noble Securities)
Entwicklung Angeblich bei Fool’s Theory
Erwarteter Preis Rund 30 EUR (laut Analysten-Prognose, nicht offiziell)
Möglicher Erscheinungszeitraum Sommer/Herbst 2026 (ursprünglich Mai, jetzt eher September)
Erwarteter Inhalt Brücke zwischen The Witcher 3 und The Witcher 4
Technisches Update Offiziell bestätigt: Mod-Unterstützung für Konsolen, Termin noch offen

Weitere bisher angekündigte Projekte im Witcher-Universum

Unabhängig vom Gerücht gibt es im Witcher-Universum mehrere offiziell bestätigte Projekte. The Witcher 4 befindet sich bei CD Projekt Red in Entwicklung, ein Release ist nach offiziellem Statement frühestens 2027 möglich – das Studio selbst hat Ende 2026 als Erscheinungsjahr ausgeschlossen. Das Remake des ersten Witcher-Teils ist ebenfalls bestätigt, befindet sich aber noch in einer frühen Entwicklungsphase.

Projekt Status Erscheinungszeitraum
The Witcher 3 – Neuer Zusatzinhalt Nicht offiziell bestätigt, Gerüchte stark Sommer/Herbst 2026 (laut Analysten)
The Witcher 3 – Mod-Update für Konsolen Offiziell bestätigt 2026, genaues Datum unbekannt
The Witcher 4 Offiziell bestätigt Frühestens 2027
The Witcher 1 – Neuauflage Offiziell bestätigt Frühes Entwicklungsstadium

Häufig gestellte Fragen

Hat CD Projekt Red einen neuen The-Witcher-3-Zusatzinhalt offiziell bestätigt?

Nein. CD Projekt Red hat sich dazu nicht offiziell geäußert und erklärt, Gerüchte und Spekulationen grundsätzlich nicht zu kommentieren. Ein eindeutiges Dementi gab es allerdings ebenfalls nicht.

Wer steckt hinter den Gerüchten?

Zwei Hauptquellen: der polnische Journalist und Gaming-Insider Borys Nieśpielak, der sich gegenüber Eurogamer auf mehrere unabhängige Quellen beruft, sowie der Finanzanalyst Mateusz Chrzanowski von Noble Securities, der in einem Investorenbericht konkrete Zahlen zu Preis und Erscheinungszeitraum nannte.

Wann könnte der neue Zusatzinhalt erscheinen?

Ursprünglich wurde Mai 2026 genannt, zuletzt hat der Analyst Chrzanowski seine Prognose auf das dritte Quartal 2026 – also Sommer bis Herbst – aktualisiert. Das ist aber keine offizielle Aussage, sondern eine Einschätzung auf Grundlage von Branchen- und Finanzdaten.

Was könnte der Zusatzinhalt inhaltlich bieten?

Laut Gerüchten soll er als erzählerische Brücke zwischen The Witcher 3 und The Witcher 4 dienen. Spekuliert wird unter anderem über das bislang nicht spielbare Gebiet Serrikanien. Zu konkreten Inhalten gibt es keine bestätigten Informationen.

Was hat Fool's Theory damit zu tun?

Laut Gerüchten soll der Zusatzinhalt nicht intern bei CD Projekt Red entstehen, sondern bei Fool’s Theory – einem Studio mit vielen ehemaligen Witcher-Entwicklern, das gleichzeitig am Remake des ersten Witcher-Teils arbeitet.

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